Kleinste Bank der Schweiz steigert Gewinn
Die kleine Regionalbank im appenzellischen Speicher blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Gemäss dem Geschäftsbericht 2025 konnte sich das Institut sowohl im Kreditgeschäft als auch bei der Kundengewinnung im wettbewerbsintensiven Marktumfeld behaupten.
Auch finanziell entwickelte sich die Bank positiv. Die Bilanzsumme stieg im Jahresvergleich von rund 79,5 Millionen Franken auf knapp 80,7 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg belief sich auf rund 267’600 Franken. Unter dem Strich resultierte ein Jahresgewinn von 222’377 Franken – 35’700 Franken mehr als im Vorjahr.
Hypothekargeschäft bleibt zentral
Die Ersparniskasse Speicher gab zudem die Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) an ihre Kundschaft weiter. Ende 2025 konnten Hypothekarschuldner eine dreijährige Festhypothek zu 1,15 Prozent abschliessen, wie das Institut erklärte. Gleichzeitig sank die Verzinsung der Kundengelder: Sparguthaben wurden zum Jahresende noch mit 0,20 bis 0,375 Prozent vergütet.
Trotz des intensiven Wettbewerbs im Hypothekarmarkt blieb die Zahl der Kundenabgänge gering. Parallel dazu gelang es der Bank, neue Hypothekarkunden zu gewinnen. Das klassische Zinsdifferenzgeschäft bildet weiterhin die zentrale Ertragsquelle der Bank in Appenzell Ausserrhoden.
Veränderungen im Stiftungsrat
Auch personell gab es Veränderungen. Das Team wurde im Laufe des Jahres durch Iris Staub verstärkt, die in einem 40-Prozent-Pensum tätig ist.
Im Stiftungsrat kommt es ebenfalls zu einer Veränderung: Sascha Tscharner per Ende Jahr auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausgeschieden. Seine Nachfolge hat Raul Fetz per 1. Januar 2026 übernommen.
Fokus auf Kundennähe
Mit Blick nach vorne setzt die Ersparniskasse Speicher auf ihre regionale Verankerung und persönliche Beratung. Digitale Lösungen sollen die Dienstleistungen ergänzen und Prozesse vereinfachen.
Ziel bleibe es, die Position im Hypothekar- und Privatkundengeschäft zu stärken und langfristige Kundenbeziehungen zu pflegen.














