Helvo startet Neobanking-Plattform für KMU

Helvo nutzt für den Schweizer Markt Finstar als Kernbankensystem. Verschiedene Services der Hypothekarbank Lenzburg für das digitale Onboarding, die Kontoführung und den Zahlungsverkehr werden sukzessive aufgeschaltet, heisst es in einer Mitteilung. Weitere Services der Hypothekarbank Lenzburg – insbesondere im Kartenbereich – sollen bis Ende 2026 hinzukommen.

Es gebe keine finanzielle Beteiligung, sagte ein Bankensprecher auf Anfrage von finews. Die Zusammenarbeit stärke den Bereich Banking-as-a-Service (BaaS), der auch anderen Neobanken angeboten werde.

Potenzial im Neobanking-Geschäft

«Schweizer KMU benötigen eine einfachere Möglichkeit, ihre Unternehmensfinanzen zu verwalten und weniger Zeit für die Finanzverwaltung aufzuwenden. Helvo führt Geschäftskonten, Zahlungen, Rechnungsstellung, Lohnabrechnung, Buchhaltung und Finanzdaten auf einer einzigen vernetzten Plattform zusammen und setzt so einen neuen Standard für vernetzte Finanzabläufe in der Schweiz», sagt Helvo-CEO Julien Barbotin-Larrieu.

In einer ersten Marktphase fokussiert das Unternehmen auf Einzelunternehmen, später werden weitere rechtliche Gesellschaftsformen hinzukommen.

Die Hypothekarbank Lenzburg betritt mit der Helvo-Kooperation Neuland. «Unsere bisherigen Kooperationen konzentrierten sich primär auf das Privatkundensegment. Mit Helvo erweitern wir unser Angebot auf das digitale KMU-Segment. Auch rund zehn Jahre nach der Lancierung erster Projekte bietet der Neobanking-Bereich weiteres Innovationspotenzial», sagt Silvan Hilfiker, CEO der Hypothekarbank Lenzburg.