Zwei Neumitglieder verstärken die AMAS im Technologiebereich
Die Asset Management Association Switzerland (AMAS) vermeldet Zuwachs. Franklin Templeton Switzerland und das deutlich weniger bekannte i.AM Innovation Lab sind der Vereinigung beigetreten, wie einer Mitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.
Franklin Templeton, das neu aktives Mitglied ist, bietet gemäss dem Communiqué seit 1996 Anlagelösungen in der Schweiz an und ist seit 2004 mit einer Tochtergesellschaft hier präsent. Der US-Asset-Manager verwaltet mit seinen Niederlassungen in 30 Ländern und rund 1'300 Anlagespezialisten Vermögen von über 1,6 Billionen Dollar. Die Gesellschaft hat jüngst zwei Geldmarktfonds so strukturiert, dass sie sich sowohl für den Einsatz von Stablecoins als auch für eine Blockchain-basierte Distribution eignen.
Knowhow rund um DLT und Tokenisierung
Christian Leger, Head of Switzerland bei Franklin Templeton, kommentiert: «Mit dem Beitritt zur AMAS bringen wir dieses Knowhow ein, insbesondere rund um DLT und Tokenisierung, um die Weiterentwicklung des Asset-Management-Standorts Schweiz zu unterstützen.»
Als Passiv-Mitglied ist neu i.AM Innovation Lab (i.AM Lab) dabei. Es handelt sich um eine «kreative Tech-Agentur», die Finanzinstitute u.a. bei der Tokenisierung von Vermögenswerten, der Automatisierung von Prozessen sowie mit strategischer und kreativer Beratung rund um digitale Geschäftsmodelle unterstützt.
Zusammenarbeit wird nun institutionell verankert
Bereits in der Vergangenheit habe i.AM Lab die AMAS bei ausgewählten Technologie- und Innovationsthemen unterstützt, schreibt der Verband. Mit dem Beitritt werde diese Zusammenarbeit nun institutionell verankert und weiter vertieft.
Pascal Nägeli, CEO von i.AM Lab, führt aus: «Wir sind überzeugt, dass neue Technologien dem Schweizer Asset Management helfen, effizienter zu werden und neue Produkte sowie Vertriebswege regulatorisch sauber und skalierbar zu realisieren. Als i.AM Innovation Lab bringen wir dafür Erfahrung von der Strategie bis zur Umsetzung ein und unterstützen die AMAS dabei, Use Cases in konkrete Lösungen zu übersetzen.»















