Mehr arbeitslose Banker: Weshalb nicht die UBS der Treiber ist
Die Meldungen reissen nicht ab: Immer mehr Banker stehen auf der Strasse, so der Tenor. Gleichzeitig ist die Rede davon, dass durch das Aus der Credit Suisse (CS) eine neue Dynamik auf dem Finanzplatz Schweiz herrscht.
Balz Stückelberger, Geschäftsführer Arbeitgeber Banken, kann beides in der Form nicht bestätigen. «Die Situation ist aus unserer Sicht eben gar nicht so wahnsinnig dynamisch. Also wir und vor allem die Zahlen bestätigen eigentlich diese ganz grossen Bewegungen nicht, von der wir immer hören», sagt er im Podcast von finews.
Gesamtschweizerisch lasse sich eine leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit bei Bankern feststellen. Die verläuft aber parallel zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. «Deswegen haben wir keine spezifischen Effekte, die wir für die Bankbranche beobachten», sagt Stückelberger.
Sonderfall Zürich
Angespannter präsentiert sich die Situation Zürich. Aber da lasse sich ein interessanter Effekt beobachten, so Stückelberger: «Das Problem ist, dass die die Stellensuchenden länger im Prozess bleiben. Das heisst, die Verweildauer in der Arbeitslosigkeit ist im Moment länger, vor allem im Kanton Zürich. Aber die Neuzugänge sind immer etwa konstant.»
Falsch ist laut Stückelberger, dass die Zunahme der Arbeitslosigkeit auf die CS-Intergration zurückzuführen ist. «Das war für uns auch überraschend: Es melden sich jeden Monat etwa gleich viele Menschen stellensuchend mit letztem Arbeitgeber Credit Suisse oder UBS.»
Im Weiteren erklärt Stückelberger, weshalb der Sozialplan der UBS einzigartig ist und wie sich Bankangestellte arbeitsmarktfähig halten können. Mehr dazu im Podcast von finews.
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