Ras Al Khaimah: Hotel-Boom dank Spiellizenz
Die Fairmont Residences & Hotel Al Marjan Island sind der jüngste Kandidat, der an der äussersten Küste des Archipels von Ras Al Khaimah Flagge zeigt. Der erste Spatenstich zum Bau des 545 Millionen Dollar teuren Resorts erfolgte am 8. Januar 2026, gemeinsam ausgeführt von Al-Marjan-CEO Abdulla Al Abdouli und Romeo Abdo, Gründer der Immobilienentwicklerin Ardee aus Dubai. Abdo erklärt: «Mit 519 Markenresidenzen und Townhouses, vier exklusiven Meervillen sowie einem integrierten Hotel mit 250 Zimmern zählt das Projekt zu den bedeutendsten markengeführten Küstenentwicklungen im Emirat und wird 2028 fertiggestellt.»
Südseeflair mit orientalischem Touch
Romeo Abdo sagt weiter: «Der Spatenstich markiert den Beginn eines Vorzeigeprojekts direkt am Strand, das unser Bekenntnis zu exzellentem Design, langfristiger Qualität und modernem Küstenwohnen widerspiegelt. Dieses Projekt ist das erste innerhalb unseres Masterplans auf Al Marjan Island und setzt den Massstab für die zukünftigen Communities, die wir in den VAE entwickeln. Wir sind stolz darauf, Ras Al Khaimah als erstklassige Destination für Küstenwohnen, markengebundene Hotellerie und nachhaltiges Investorenvertrauen zu etablieren.»
Abdulla Al Abdouli sagt: «Indem Marjan lebendige Räume für florierende, mastergeplante Entwicklungen schafft, steht das Unternehmen im Einklang mit der Vision des Emirats, sich zu einer begehrten globalen Destination für luxuriösen Lifestyle und Investitionen zu entwickeln.»
Ab 2027 darf gewettet werden
Omer Acar, CEO von Fairmont Raffles, ergänzt: «Eingebettet in die Natur und konzipiert, um das Beste der Destination hervorzuheben, ist diese Entwicklung prädestiniert, ein lebendiger sozialer Treffpunkt zu werden.»
Das Gaming-Resort wird im derzeit im Bau befindlichen Wynn Al Marjan Island im kommenden Jahr eröffnet.
Alle Hotels auf der Halbinsel werden Buggy- und Shuttle-Services zu den Spielbereichen anbieten. Ab dem Frühjahr 2027 wird in dem Emirat an Spieltischen gesetzt, gewettet und gespielt – ein Novum im islamischen Golfstaat VAE. Dabei sind Losverkäufe und -ziehungen, Preisausschreiben sowie Pferderennen mit Wetteinsatz seit Jahrzehnten in den VAE gang und gäbe.
Auch im Dubai Duty Free werden regelmässig Geldpreise und Luxuslimousinen verlost. Doch die Insel Al Marjan wird als eine Art Staat im Staate für Glücksspiele etabliert.
Im vergangenen Jahr hiessen die VAE 27,6 Millionen internationale Reisende willkommen, die rund 70 Milliarden Dollar zur emiratischen Volkswirtschaft beitrugen. Der rund eine Autostunde nordöstlich vom Flughafen Dubai (DXB) gelegene Ferienkomplex hat bislang eine ganze Reihe bekannter Marken an die warmen Golfgewässer gelockt, darunter Hilton, Mövenpick und Radisson.

Die Mövenpick-Gruppe empfängt bereits mit einem Hotel Urlauber auf Al Marjan. (Bild: Gérard Al-Fil)
Bei Al Marjan handelt es sich um einen künstlichen Archipel vor der Küste von Ras Al Khaimah (VAE). Das Projekt besteht aus vier aufgeschütteten Inseln – Breeze, Treasure, Dream und View –, die durch Landgewinnung entstanden sind. Vom Konzept her ist es vergleichbar, wenn auch deutlich kleiner als Dubais Palmeninseln Jumeirah und Dschebel Ali.
















