Preise für Wohneigentum zu Jahresbeginn erneut deutlich höher

Die Preise für Wohneigentum sind im von Anfang Jahr bis Ende März 2026 um 1,5 Prozent gestiegen. Das geht aus den am Donnerstag publizierten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) stand Ende März bei 126,8 Punkten (4. Quartal 2019 = 100).

Auf nationaler Ebene haben sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+1,1 Prozent) als auch diejenigen für Eigentumswohnungen (+1,8 Prozent) angezogen.

Am stärksten gestiegen sind die Wohneigentumspreise demnach in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (+3,1 Prozent). Stabil geblieben sind sie hingegen in den städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration.

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(Grafik: BFS)

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal betrug die Gesamtteuerung +4,7 Prozent. Bei den Wohnimmobiliengattungen haben dabei Eigentumswohnungen (+4,8 Prozent) etwas deutlicher zugelegt als Einfamilienhäuser (+4,6 Prozent).

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(Grafik: BFS)

Der IMPI wird erst seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Das BFS berechnet den Index auf Basis der Daten der 28 grössten Hypothekarinstituten der Schweiz. Laut BFS wird er aus durchschnittlich rund 7’000 Transaktionen berechnet, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Der Index deckt einen Grossteil des Marktes ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird.