Schweizer Stiftungen: Mehr als doppelt so viel Vermögen wie 2012
Das von Schweizer Stiftungen gehaltene Vermögen ist weiter gewachsen und beläuft sich auf 159,6 Milliarden Franken. Dieses Vermögen verteilt sich auf 13’782 Stiftungen, womit das durchschnittliche Vermögen pro Stiftung 12,2 Millionen Franken beträgt. Regional bleibt der Kanton Zürich mit 2'218 Stiftungen ein Schwergewicht, gefolgt von Bern, Genf und der Waadt.
Das sind zwei wichtige Ergebnisse, die sich im am Mittwoch publizierten siebzehnten Schweizer Stiftungsreport finden. Der Bericht wird jährlich vom Center for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel, von SwissFoundations (dem Verband der Schweizer Förderstiftungen) und dem Zentrum für Stiftungsrecht an der Universität Zürich auf deutsch und französisch veröffentlicht. Ziel ist es, mit aktuellen Zahlen, Fakten und Trends aus dem In- und Ausland zu einer besseren Wissensgrundlage im Stiftungswesen beizutragen. Darin fliessen auch die Ergebnisse einer Umfrage bei eidgenössischen und kantonalen Stiftungsaufsichtsbehörde ein.
Wer sich allerdings mehr für das Anlagegebaren der Stiftungen interessiert, findet dazu im Benchmark Report von SwissFoundations Informationen.
Grafik: Schweizer Stiftungsreport
Viele Stiftungen richteten angesichts wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen ihre Förderung zunehmend systemisch aus, statt ausschliesslich einzelne Projekte zu unterstützen, heisst es im Report. Stiftungen begriffen sich mehr und mehr nicht nur als als Geldgeberinnen, sondern auch als zivilgesellschaftliche Akteurinnen und setzten verstärkt auf strategische Partnerschaften, um ihre Wirkung zu erhöhen.
Der Report behandelt auch rechtliche Entwicklungen im Stiftungsbereich und setzt dieses Jahr einen Schwerpunkt auf das Thema «wirksames Handeln».
Nächster Fixpunkt für die Branche ist das von SwissFoundations organisierte Schweizer Stiftungssymposium, das am 8. September im Kursaal Bern über die Bühne gehen wird.
















