Pax verkauft Simpego-Mehrheit
Die im Jahr 2016 gegründete Simpego Versicherungen AG (damals noch Dextra Versicherungen) ist laut Mitteilung vom Mittwoch «eine etablierte Online-Versicherung» mit einem Bruttoprämienvolumen von 55,27 Millionen Franken. Die Pax und die Versicherungsgruppe die Bayerische waren als Lead-Investorinnen massgeblich am Aufbau und der Etablierung von Simpego beteiligt. Dabei habe die Pax ihre Anteile sukzessive erhöht, zuletzt hielt sie eine Mehrheitsbeteiligung von 61,33 Prozent.
«Mit der Übergabe von Simpego an die Visana wird ein neues Kapitel für die Weiterentwicklung dieser zukunftsorientierten Online-Versicherung aufgeschlagen. Es war uns wichtig, gemeinsam mit der Pax eine Lösung zu finden, die das Potenzial optimal ausschöpft. Dass wir diese Entwicklung von Beginn an mitgestalten konnten, ist für uns sehr erfreulich», kommentiert Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen.
75 Stellen bleiben bestehen
Für die Kundinnen und Kunden ändert sich laut Mitteilung nichts: Bestehende Versicherungsverträge und Angebote werden unverändert weitergeführt. Zudem sichert die Übernahme Kontinuität und bietet den Mitarbeitenden von Simpego neue Perspektiven. Die rund 75 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Über die weiteren Vertragskonditionen einschliesslich des Verkaufspreises wurde Stillschweigen vereinbart.
«Für Simpego ergibt sich mit dem Entwicklungsschritt eine noch bessere Ausgangslage, die Marktposition im Sachversicherungsgeschäft auszubauen. Die Veräusserung entspricht deshalb auch der Strategie der Pax, im eigenen Kerngeschäft der Vorsorge profitabel zu wachsen und das Online-Geschäft exklusiv unter der eigenen Marke zu führen», hält Pax-CEO Peter Kappeler fest.
Vor diesem Hintergrund hat die Pax per Ende 2023 bereits ihre 2016 gegründete Tochtergesellschaft Creadi vollständig integriert und damit auch deren Vorsorgeplattform «EmmaLife» in das eigene Online-Angebot überführt.













