BCV mit leichtem Gewinnrückgang

Die Banque Cantonale Vaudoise (BCV) hat 2025 einen Gewinn von 429,7 Millionen Franken erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein leichter Rückgang um 2 Prozent, wie den am Donnerstag publizierten Zahlen zu entnehmen ist.

Der Geschäftserfolg ging ebenfalls um 2 Prozent auf 502,8 Millionen Franken zurück.

Das Zinsumfeld hat den Hauptertragspfeiler der Kantonalbank belastet. Das Hypothekarvolumen stieg zwar um 4 Prozent auf rund 35,6 Milliarden Franken, der Nettoerfolg im Zinsgeschäft ging jedoch aufgrund der tieferen Marge um 5 Prozent auf 526,2 Millionen Franken zurück.

Demgegenüber verbesserte sich der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft dank des guten Finanzmarktumfelds und hoher Transaktionsvolumen um 7 Prozent auf 394,3 Millionen Franken. Im Handelsgeschäft verharrte er bei 194,8 Millionen Franken.

Neugeld und höhere verwaltete Vermögen

2025 verbuchte die BCV Netto-Neugelder im Volumen von 3,8 Milliarden Franken. Zuflüsse seien vor allem von Privatkunden, KMU und und institutionellen Kunden verzeichnet worden. Die verwalteten Vermögen stiegen um 8 Prozent auf 134,1 Milliarden Franken, nicht zuletzt dank des guten Börsenumfelds.

Die BCV wertet den gegenüber dem Vorjahr stabilen Geschäftsertrag von 1,15 Milliarden Franken als Beleg für die gute Diversifikation des Geschäftsmodells.

Der Geschäftsaufwand lag mit 559,1 Millionen Franken um 1 Prozent über dem Vorjahr, wobei der Personalaufwand um 2 Prozent wuchs.

Stabile Dividende

Die BCV-Aktionäre sollen trotz des leicht tieferen Gewinns eine unveränderte Dividende von 4.40 Franken pro Aktie erhalten. Dem Kanton Waadt als Mehrheitsaktionär würden damit inklusive Steuern gut 288 Millionen Franken zufliessen.

Einen Ausblick zu den Erwartungen für das laufende Jahr gibt das Management nicht ab.