Basler KB fährt mit besserem Zinsgeschäft höheren Gewinn ein
Die Basler Kantonalbank (BKB) hat im vergangenen Jahr mehr verdient. Unter dem Strich wies die Bank einen Konzerngewinn von 202,8 Millionen Franken aus. Zum Vorjahr ist das ein Plus von 8,8 Prozent.
Auch die Bank Cler habe mit einem Jahresgewinn von 44,0 Millionen Franken (+1 Prozent) einen wichtigen Beitrag zum stabilen Erfolg und rentablen Wachstum des Konzerns beigetragen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Höherer Zinserfolg
Der Geschäftserfolg der BKB stieg um 2,1 Prozent auf 281,1 Millionen Franken. Das Ertragswachstum sei breit abgestützt gewesen. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft wuchs um 4,3 Prozent auf 470,3 Millionen Franken. Die Bank spricht von einem «margenorientierten Wachstum» sowie einer «vorausschauenden Steuerung der Bilanzstruktur».
Die Kundenausleihungen entwickelten sich leicht rückläufig. Die Hypothekarforderungen sanken um 0,7 Prozent auf 33,5 Milliarden Franken, während die Kundengelder um 0,8 Prozent auf 30,6 Milliarden Franken zulegten.
Zuwachs der Vermögensverwaltungsmandate
Die Kommissions- und Dienstleistungserträge verbesserten sich um 1,7 Prozent auf 142,9 Millionen Franken. Als Hauptgrund wird hier auf das starke Wachstum der Delegationslösungen im Konzern verwiesen, die um 15 Prozent auf 9,7 Milliarden Franken zulegten. Die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate wuchs um 25 Prozent auf knapp 5’000. Klar rückläufig war das Handelsergebnis mit einem Minus von 15 Prozent auf 52,7 Millionen Franken. Hier wird eine tiefere Kundenaktivität bei Zinsabsicherungsgeschäften genannt.
Der Gesamtertrag erreichte 675,1 Millionen Franken, ein Plus von 1,9 Prozent.
Der Geschäftsaufwand stieg derweil um 1 Prozent auf 367,7 Millionen Franken, und damit weniger als die Erträge. Prozessoptimierungen etwa bei der Hypothekenvergabe oder beim digitalen «Onboarding» hätten sich weiter positiv auf die Produktivität ausgewirkt. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich leicht auf 54,6 Prozent von 54,8 Prozent im Vorjahr.
Höhere Dividende
Der Verwaltungsrat schlägt eine Erhöhung der Dividende auf 3.60 Franken je BKB-Partizipationsschein (PS) vor. Im vergangenen Jahr wurden 3.25 Franken je PS ausgeschüttet und zusätzlich eine steuerfreie Sonderdividende von 1.25 Franken aufgrund des 125-Jahr-Jubiläums gezahlt.
Start in neue Strategieperiode
Das wirtschaftliche, geo- und handelspolitische Umfeld beim Start in die neue Strategieperiode 2026+ sei «anspruchsvoll», schreibt die BKB weiter. Das tiefe Zinsniveau werde auch in diesem Jahr die Ertragsentwicklung beeinflussen.
«Wir begegnen dem makroökonomischen Gegenwind und dem tiefen Zinsniveau aus einer Position der Stärke mit hoher Produktivität, Anlagekompetenz, Beratungsqualität und einem Fokus auf Stabilität bzw. Sicherheit», sagt CEO Regula Berger.
Die Kantonalbank sieht sich gut positioniert. Die im vergangenen Jahr vorgestellte Strategie lege den Fokus auf die Vertriebs- und Dienstleistungsexzellenz, die Vermögensverwaltung und Anlageberatung sowie die Führungs- und Zukunftskompetenzen.















