BVG: Swiss Life bleibt stabil, Pax legt zu
Die Altersguthaben in der Vollversicherung wurden gemäss Mitteilung von Swiss Life 2025 mit 2,65 Prozent verzinst, in der Zusatzvorsorge lag die Verzinsung bei über 2,9 Prozent. Damit profitierte die Kundschaft von einem robusten Anlagejahr und höheren Netto-Kapitalerträgen von 1,248 Milliarden Franken, nach 1,026 Milliarden Franken im Vorjahr.
Gemäss der publizierten Betriebsrechnung blieb die Zahl der angeschlossenen Unternehmen mit etwas über 49’000 stabil. Swiss Life verweist zudem auf eine weiterhin hohe Nachfrage nach sicherheitsorientierten BVG-Lösungen. Gleichzeitig seien auch teilautonome Modelle gefragt, wobei dieses Geschäft in der Betriebsrechnung nur teilweise sichtbar werde.
Die Bruttoprämien im BVG-Geschäft beliefen sich auf 7,37 Milliarden Franken. Davon entfielen 6,47 Milliarden Franken auf Sparprämien, 690 Millionen auf Risikoprämien und noch 212 Millionen auf Kostenprämien. Vor allem bei den umfangreicheren Sparprämien legte die Swiss Life zu, während die Risikoprämien zurückfielen.
Swiss Life betont in ihrer Betriebsrechnung die langfristig ausgerichtete Anlagestrategie und die Bedeutung der Vollversicherung im aktuellen Umfeld. Das Unternehmen sieht sich dank vorsichtiger Zeichnungspolitik und stabiler Profitabilität gut positioniert.
Höheres Prämienvolumen
Die Pax meldet für das BVG-Geschäft ein Prämienvolumen von 487,9 Millionen Franken. Das entspricht einem Plus von rund 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum sei insbesondere auf die Zunahme der Einmaleinlagen um 18,7 Prozent auf 280,0 Millionen Franken zurückzuführen, hiess es. Mit 5,5 Millionen Franken fiel auch das Betriebsergebnis positiv aus. Entsprechend erhöhte sich das Eigenkapital der Beruflichen Vorsorge von Pax auf 75,6 Millionen Franken Damit stärke Pax ihre ohnehin hohe Risikofähigkeit und bietet den Versicherten zusätzliche finanzielle Sicherheit.
Im Jahr 2025 profitierten die Versicherten von 9,3 Millionen Franken aus dem Überschussfonds, dies zusätzlich zur garantierten Verzinsung. Gleichzeitig hat Pax den Fonds im Berichtsjahr mit 11 Millionen Franken geäufnet. Damit sei der Überschussfonds mit 34,6 Millionen (Vorjahr: 32,8 Millionen Franken) gut dotiert, was in den kommenden Jahren den Versicherten über nachhaltige Überschussauszahlungen zugutekommen werde. In der Vollversicherung meldet Pax aktuell 7980 angeschlossene Betriebe.
Die konstant hohe Ausschüttungsquote von 94,8 Prozent (2024: 98,5 Prozent) unterstreiche den konsequenten Fokus von Pax auf die Erfolgsbeteiligung als genossenschaftlichen Grundgedanken.















