Umstrittene Wahl bei der LUKB: Koch bekommt fast 98 Prozent

Die Bank hatte Bernadette Koch vergangenen November als neues Mitglied des Verwaltungsrates vorgeschlagen. Wegen ihres Mandates als Vizepräsidentin bei der Schweizerischen Post, gab es im Luzerner Kantonsrat eine Debatte um mögliche Interessenskonflikte; finews berichtete darüber.

An der Generalversammlung in der Messe Luzern war die Entscheidung dann aber eindeutig. Koch wurde mit 97,7 Prozent der vertretenen Stimmen ins Gremium gewählt. Zum Vergleich beim «bestgewählten» bestehenden VR-Mitglied Dr. Erica Dubach Spiegler waren es 98,71 der vertretenen Stimmen. Gleich nach der GV der LUKB meldete die Post, dass Koch nicht mehr zur Wiederwahl antreten werde.

Variable Vergütung; Viele Nein-Stimmen

Laut Mitteilung der LUKB wurden alle Anträge des Verwaltungsrats deutlich angenommen. Am meisten Widerstand gab es bei der variablen Vergütung der Geschäftsleitung für 2025. Hier stimmten gut 7 Prozent der Aktionäre dagegen oder enthielten sich der Zustimmung. 

Die Aktionäre genehmigten unter anderem die Erhöhung der Ausschüttung von 2,60 Franken auf 2,70 Franken pro Namenaktie und erklärten sich mit KPMG AG als neuer Revisionsstelle einverstanden. Laut Mitteilung haben rund 3'400 Aktionärinnen und Aktionäre an der Generalversammlung teilgenommen.