Lösung für Radicant-Kunden gefunden: Vereinbarung mit Alpian
Nun steht fest, was mit den rund 20'000 Kunden der Radicant Bank passiert: Sie werden von Alpian übernehmen. Die Verwaltungsräte der beiden Unternehmen haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Dies teilte Alpian am Dienstag mit.
Alpian ist Teil der Intesa Sanpaolo Gruppe, einer der grössten Bankengruppen Europas gemessen an der Bilanzsumme und Marktkapitalisierung.
Banklizenz wird zurückgegeben
Radicant, eine Tochtergesellschaft der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), hatte am 11. November 2025 angekündigt, ihre Geschäftstätigkeit einzustellen und die Banklizenz zurückzugeben. Mit Alpian wurde nun ein Partner gefunden, der den bisherigen Radicant-Kunden weiterhin Banking-Lösungen bieten kann.
Prozess dauert bis April 2026
Die rund 20’000 Radicant-Kunden sollen in den kommenden Wochen über die nächsten Schritte informiert werden. Ziel beider Banken ist es, dass die Kundschaft ihre Bankgeschäfte ohne Unterbruch bei Alpian fortführen kann. Der Prozess soll laut der Mitteilung bis April 2026 abgeschlossen sein.
«Für unsere Kunden ist dies die ideale Nachfolgelösung», sagt Bruno Meyer, CEO von Radicant.
Auch Alpian-CEO Gianmarco Bonaita zeigt sich erfreut: «Wir sind überzeugt, dass unser Banking-Ansatz den Erwartungen der Bankkunden an eine moderne digitale Bank entspricht. Der Übergang wird so reibungslos wie möglich gestaltet.»















