Luzius Meisser: «Wir müssen zurück zu einer liberalen Rechtsordnung»

Er ist der Vater des Frankencoins, eines dezentralisierten Stablecoins auf den Franken, und Vorstandsmitglied der Frankencoin Association. Er kennt die Schweizer Kryptoszene bestens, unter anderem als Verwaltungsrat von Bitcoin Suisse und Mitgründer von Aktionariat. Zudem sitzt er im Expertenrat der Swiss Blockchain Federation (SBF), des mächtigsten Interessenverbands der Kryptoindustrie, der auch mehrere Kantone zu seinen Mitgliedern zählt.

Luzius Meisser betätigt sich daneben auch politisch. Er ist im Co-Präsidium von Autonomiesuisse und war vor wenigen Tagen in Bern an der Präsentation des Gutachtens von Professor Mark Schelker beteiligt, das die volkswirtschaftlichen Auswirkungen eines EU-Vertragspakets unter die Lupe nimmt. Fazit des Gutachtens: Die positiven Effekte werden stark überschätzt. Kommentar von Meisser: «Mit der ausgehandelten Integrationsmethode verlegen Bundesrat und EU-Kommission einen Demokratie-Bypass.»

finews traf Meisser aber nicht, um über die (mit hinreichender Sicherheit gravierenden) Folgen einer institutionellen Anbindung an die EU für die gelebte Demokratie schweizerischer Prägung zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen vielmehr die jüngsten Entwicklungen in der hiesigen Kryptoszene, mit Schwerpunkt Stablecoins, das heisst an staatliche Währungen gebundene und mit Sicherheiten (Collateral) hinterlegte digitale Währungen.


Herr Meisser, kürzlich hat Allunity aus Deutschland heraus den ersten zentral emittierten Stablecoin auf den Franken lanciert. Ist die Finma mit ihrer restriktiven Auslegung daran schuld, dass dieser Stablecoin nicht in der Schweiz produziert wird?

Es gab früher schon aus der Schweiz heraus tätige Emittenten von Stablecoins auf den Franken. Neu bei dem von Allunity ist, dass er sich auf die «Markets in Crypto Assets»-Regulierung (MiCAR) der EU stützt. Der Finma ist zum Vorwurf zu machen, dass sie mit einer Aufsichtsmitteilung zu Stablecoins im Sommer 2024 einen prohibitiv restriktiven rechtlichen Standpunkt eingenommen hat, und zwar ohne Konsultation der Branche und in Abweichung zur bisherigen Praxis. Darunter hat nicht nur das Vertrauen in die Finma und die Reputation des Standorts gelitten, sondern es gibt nun auch keine Schweizer Emittenten von Stablecoins mehr.

Wo genau lag das Problem?

Bei Zahlungsmitteln gilt eigentlich die Regel, dass man bei der Ausgabe und der Rücknahme die Gegenpartei prüfen muss. Die Finma behandelt Stablecoins aber nicht wie Zahlungsmittel, sondern wie Kundenkonten. Der Emittent müsste demnach jedes Mal, wenn ein Stablecoin auf eine neue Adresse verschickt wird, eine Identifikation des Empfängers mit Video und Passkopie gemäss Geldwäschereigesetz durchführen sowie weitere Abklärungen über den Hintergrund der Transaktion treffen und dokumentieren. Das bedeutet nicht nur einen hohen Aufwand, sondern es schliesst auch Anwendungen aus, bei denen Stablecoins in «Smart Contracts» gepoolt werden und nicht eindeutig einer Person zugeordnet werden können.

Der Bundesrat will nun doch mit der Vorlage zur Anpassung des Finanzinstitutsgesetzes (Finig) den Standort Schweiz wieder attraktiver machen.

Ja, das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen hat auf die Kritik der Verbände reagiert und eine Gesetzesvorlage ausgearbeitet, die den Kurs der Finma korrigieren soll. Bis zur Verabschiedung und Inkraftsetzung dürften aber noch ein paar Jahre vergehen. Auch das Grundproblem wird nicht gelöst. Traditionell hat die Schweiz eine liberale und innovationsfreundliche Rechtsordnung. Das bedeutet, dass alles erlaubt ist, wofür es kein ausdrückliches Verbot gibt. Immer öfter – wie gegenwärtig bei den Stablecoins – ist aber das Gegenteil zu beobachten. Nämlich dass aufgrund einer unnötig restriktiven Rechtsauslegung der zuständigen Behörden etwas Neues zunächst mal rechtlich nicht umsetzbar ist und die Branche dann dafür kämpfen muss, dass der Gesetzgeber die neue Idee ausdrücklich erlaubt. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren. Gerade bei neuartigen Dienstleistungen wäre aber «time to market» entscheidend.

«Traditionell hat die Schweiz eine liberale Rechtsordnung, in der alles erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist. Immer öfter ist aber das Gegenteil zu beobachten.»

Das klingt mit Blick auf die Finig-Vorlage nicht gerade ausgesprochen enthusiastisch.

In der Tat hält sich die Begeisterung in Grenzen. Mit der Vorlage werden die drängendsten Probleme angegangen, aber an der grossen Vision für den Standort müssen wir noch arbeiten. Wenn die Schweiz wettbewerbsfähig sein soll, müssen wir zu einer liberaleren Wirtschaftsordnung zurückkehren. Nämlich zu einer Ordnung, in der Neues per default möglich ist und die Beweislast, dass etwas reguliert werden muss, bei denen liegt, die regulieren wollen.

Ist es nicht ein bisschen seltsam, dass wir in der Schweiz problemlos irgendwelche Stablecoins aus aller Welt kaufen können, die Finma aber bei der heimischen Produktion so restriktiv ist?

Die Schweiz hat offene Grenzen für Finanzdienstleistungen aus dem Ausland. Das ist gut so und ist Ausdruck eines grundsätzlichen Vertrauens in die Urteilsfähigkeit der Bürger, auch beim Anlegen des eigenen Vermögens. Es wäre falsch, wie die EU mit MiCAR protektionistisch zu regulieren. Gesellschaft und Konsumenten profitieren von dieser Offenheit. Sie sorgt für Wettbewerb, der auch die inländischen Anbieter fit hält. Dafür wäre es aber wichtig, dass die inländischen Anbieter überhaupt eigene Produkte anbieten dürfen. Dafür setzt sich unter anderem die SBF ein.

«Es wäre falsch, wie die EU mit MiCAR protektionistisch zu regulieren.»

Ist der Franken eigentlich nicht eine denkbar schlechte Währung für einen Stablecoin? Die Franken ist stabil, unser Zahlungssystem funktioniert reibungslos, und die Zinsen bei 0 Prozent sind für einen Emittenten unattraktiv.

Ja, zu den regulatorischen Hürden kommen tatsächlich erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen. Das typische Geschäftsmodell eines Emittenten besteht darin, dass er Stablecoins herausgibt, das dafür entgegengenommene Geld anlegt, oft in Staatsanleihen, und dann den Zins für sich behält. Bei Zinsen nahe Null funktioniert das nicht. Hier muss der Emittent entweder höhere Anlagerisiken eingehen, ausserordentlich tiefe Kosten haben oder beides. Sonst wird es schwierig.

Tether hat 2025 einen grösseren Gewinn als die UBS erzielt. Liegt das am höheren Zinsniveau in Dollar?

Ja, die positiven Dollarzinsen helfen beträchtlich. Hinzu kommt, dass Tether einen Teil der Reserven in Gold und Bitcoin angelegt hat, womit bis jetzt schöne Kapitalgewinne erzielt wurden. Entscheidend ist aber, dass Tether den Stablecoin-Inhabern auf der anderen Seite der Bilanz keine Zinsen bezahlen muss. Man muss kein Finanzgenie sein, um mit einem zinslosen Darlehen von 180 Milliarden Dollar, das man frei anlegen kann, Geld zu verdienen.

Weshalb sind die Stablecoin-Eigner bereit, auf diese Zinsen zu verzichten?

Zum einen wäre eine Verteilung des Zinses an sie technisch komplex und zum anderen politisch höchst umstritten. Der Bundesrat sieht in der Finig-Vorlage ein Zinsverbot vor, wie es bereits in der EU besteht. Auch in den USA steht ein gesetzlich verankertes Zinsverbot zur Debatte. Das wäre sozusagen ein staatlich verordnetes Kartell. Es schützt die Stablecoin-Anbieter vor Wettbewerb und die Banken vor Geldabflüssen, geht aber letztlich auf Kosten der Anleger. Immerhin können Benutzer ihre Stablecoins über sogenannte Lending-Protokolle auf der Blockchain an andere ausleihen und so einen Zins verdienen. Dieser liegt derzeit bei etwa 3 Prozent.

Funktioniert dieses Lending ähnlich wie das Staking, wo ich ja auch einen Zusatzertrag auf meinen Kryptos erwirtschaften kann?

Bei Staking gehören die hinterlegten Kryptos weiter dem Anleger. Sie fliessen nicht an eine Gegenpartei, und es gibt demnach auch kein Gegenparteienrisiko. Demgegenüber fliesst beim Decentralized-Finance-Lending das Geld wie im klassischen Kreditgeschäft an einen oder mehrere Schuldner, die im Gegenzug eine Sicherheit hinterlegen.

«Beim Frankencoin-System wird Geld neu geschaffen, vergleichbar mit der Geldschöpfung der Banken bei der Kreditvergabe.»

Das erinnert an den Frankencoin, oder?

Ja, auch im Frankencoin-System erhalten Benutzer Stablecoins gegen Hinterlegen einer Sicherheit, wie bei einem Lombardkredit. Doch es ist kein Lending-Protokoll. Im Gegensatz zu Lending-Protokollen werden die vom System ausgeliehenen Stablecoins stets neu geschöpft und bei der Rückgabe wieder vernichtet. Das ist vergleichbar mit der Geldschöpfung bei Banken, wenn diese Kredite aus neu geschaffenem Buchgeld vergeben und dabei ihre Bilanz ausweiten. Ökonomisch betrachtet steigt damit die Geldmenge, auch wenn dezentrale Stablecoins bisher nicht von den gängigen Definitionen erfasst werden.

Ist das nicht gefährlich, wenn die Smart Contracts bei dezentralen Stablecoins darüber entscheiden, wie stark die Geldmenge wächst?

Nein, es liegt durchaus im gesellschaftlichen Interesse, dass es nicht nur staatliches Vollgeld gibt, sondern auch von Banken und anderen Finanzmarktteilnehmern geschaffenes Kreditgeld. So kann die der Wirtschaft zur Verfügung stehende Geldmenge atmen. Im Übrigen hat die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes einen gleich grossen Einfluss auf die Geldstabilität wie die Geldmenge, und niemand hält es für gefährlich, es jedem Einzelnen zu überlassen, wie rasch er sein Geld ausgibt. Je freier das Finanzsystem ist, desto besser kann es seine Rolle in der Gesellschaft erfüllen. Diese Rolle liegt in der effizienten Allokation des zur Verfügung stehenden Kapitals.

«Mit dezentralen Stablecoins lassen die Risiken für das Finanzsystem verringern.»

Lassen sich mit dezentralen Stablecoins also die Risiken für das Finanzsystem verringern?

Absolut. Dezentrale Stablecoins erfüllen teilweise ähnliche Funktionen wie Banken, haben aber dank «Disintermediation» ganz andere Risiken. Beispielsweise ist bei einem gut gemachten Smart Contract das Risiko der Veruntreuung ausgeschlossen, da es niemanden gibt, der Kontrolle über die darin hinterlegten Vermögen gibt. Auch besteht zu jedem Zeitpunkt totale öffentliche Transparenz über die «Bilanz» eines dezentralen Systems. Dafür gibt es vermehrt technische Risiken, beispielsweise Schwächen im Software-Code der Smart Contracts, die zu Verlusten führen können oder Hackern Angriffsfläche bieten. Nach dem Prinzip «same business, same risks, same rules» muss die Gesellschaft demnach für dezentrale Protokolle erst noch neue Regeln entwickeln, da die Risiken andere sind. Das entspricht auch dem Ansatz des Bundesrats und der EU, die in MiCAR dezentrale Systeme ausdrücklich von der Regulierung ausgeklammert hat.

Wie stabil sind die gängigen Stablecoins wie Tether? Gibt es auch Liquiditäts- und Fristentransformationsrisiko wie bei Banken?

Die MiCAR-kompatiblen Stablecoins sind sehr sicher. Tether hingegen nimmt mit seinem Bitcoin- und Goldanteil Risiken in Kauf, auch wenn die Wette bisher voll aufgegangen ist. Das grösste Risiko bei Tether sehe ich aber nicht in der Bilanz, sondern in potenziellen staatlichen Eingriffen. Sollten die Guthaben von Tether im Rahmen eines Rechtsverfahrens eingefroren werden, können viele Jahre vergehen, bis die Kunden wieder an ihr Geld kommen. Zentral ist: Risiko ist nicht per se schlecht. Man muss es aber bewusst eingehen und schauen, dass man angemessen entschädigt wird.

«Das grösste Risiko bei Tether sehe ich nicht in der Bilanz, sondern in staatlichen Eingriffen.»

Der Frankencoin ist bisher ein kleiner Nischenmarkt. Hat er gegenüber der Konkurrenz von Allunity und Tether angesichts deren Netzwerkeffekte und Skalierbarkeit überhaupt eine Chance?

Zentrale und dezentrale Stablecoins haben leicht unterschiedliche Anwendungen und ergänzen einander. Auch im Dollar existieren daher neben dem Giganten Tether mehrere dezentrale Stablecoins – unter anderem das in der Schweiz entwickelte Liquity-Protokoll. In der gegenwärtigen Phase der Marktentwicklung kann man mehr gewinnen, indem man schaut, dass der Markt insgesamt grösser wird, als wenn man Konkurrenten Marktanteile streitig macht. Im Übrigen ist der Frankencoin ein völlig offenes System. Es steht jedem – auch Allunity – frei, sich daran zu beteiligen und es gemeinsam zum Erfolg zu führen.

Frankencoin-Besitzer erhalten zurzeit einen Zins von 3,75 Prozent. Wie ist das angesichts der Schweizer Nullzinsen möglich?

Um die Zinsen zu erhalten, müssen die Inhaber ihre Frankencoins im sogenannten Savings-Modul hinterlegen. Dort liegen derzeit etwa 9 Millionen von insgesamt 29 Millionen Frankencoins. Die anderen 20 Millionen sind nicht verzinst. Demnach genügt es, auf der Geldschöpfungsseite einen Zins von 1,2 Prozent zu verlangen, um die 3,75 Prozent auf der Sparseite zu finanzieren.

«Zentrale und dezentrale Stablecoins haben leicht unterschiedliche Anwendungen und ergänzen einander.»

Eröffnet das nicht eine Arbitragemöglichkeit?

So ist es. Wenn man beispielsweise Bitcoins hat, kann man diese auf der einen Seite des Systems als Sicherheit hinterlegen und zu 1,25 Prozent Frankencoins schöpfen. Dieses Geld kann man dann gleich wieder auf der anderen Seite zu 3,75 Prozent hinterlegen und so 2,5 Prozent verdienen. Allerdings sind die 1,25 Prozent fix und die 3,75 Prozent variabel. Wenn genug Anleger diese Arbitragemöglichkeit erkennen, sollte sich der Zins früher oder später angleichen.

Ist eine Kryptowährung ein guter Collateral für einen Stablecoin?

Zurzeit dominiert der Bitcoin beim Collateral, gefolgt von Gold und Aktien. Das Collateral muss tokenisiert sein und auf der Ethereum-Blockchain gehandelt werden. Für die Stabilität des Systems ist es natürlich gut, wenn die Sicherheiten möglichst breit diversifiziert sind.

Und was geschieht, wenn der Wert des Bitcoins stark schwankt?’

Die Benutzer sind für ihre Positionen verantwortlich. Wenn die hinterlegte Sicherheit an Wert verliert, müssen sie wie bei einem Lombardkredit entweder zusätzliche Sicherheiten hinterlegen oder den offenen Betrag teilweise zurückzahlen. Sonst werden sie liquidiert und die Sicherheit vom System versteigert. Sollte der Erlös aus der Versteigerung nicht zur Deckung des offenen Betrags genügen, hat das System eine eigenkapitalähnliche Reserve, auf die es zurückgreifen kann. Genügt auch das nicht, werden die Sicherheiten von anderen Benutzern belastet. Erst wenn auch das nicht genügt, entkoppelt sich der Wert des Frankencoins vom Franken. Deshalb ist es wünschenswert, wenn die hinterlegten Sicherheiten möglichst diversifiziert sind und die Benutzer vermehrt «Real World Assets» wie Aktien und Gold hinterlegen. Diese Diversifikation hilft aber wenig bei starken Verwerfungen im Frankenmarkt, wie etwa der Aufhebung des Mindestkurses vom 15. Januar 2015 durch die Nationalbank.

Dann wäre ein zentraler Stablecoin doch besser, weil dort der Emittent hinstehen müsste.

Ja, ein zentraler Anbieter hat Vorteile. Es gibt beim Frankencoin niemanden, der Kurse und einen Handel garantiert, und auch kein Support-Hotline. Doch wenn alles von einer zentralen Gegenpartei abhängt, ist das ebenfalls ein Risiko. Das Ziel eines dezentralen Systems besteht gerade darin, solche Abhängigkeiten zu vermeiden. Das setzt voraus, dass es gut organisiert ist. So wie eine Demokratie eines höheren Organisationsgrads bedarf als eine Diktatur, bedarf ein dezentraler Stablecoin eines höheren Organisationsgrads als ein Emittenten-basierter Stablecoin. Ein gut gemachter dezentraler Stablecoin ist am Ende aber sicherer als ein zentraler Stablecoin, da er keinen Single Point of Failure hat. Der technische Zweck der Dezentralität ist Fehlertoleranz.

«Das Verhältnis von Stablecoins und Bitcoin ist wie das zwischen Geld und Gold.»

Könnte die scharfe Korrektur des Bitcoin-Kurses seit Oktober 2025 damit zu tun haben, dass Stablecoins viele seiner Funktionen übernehmen?

Das Verhältnis von Stablecoins und Bitcoin ist wie das zwischen Geld und Gold. Bitcoin und Gold spielen im Alltag des Zahlungsverkehr beide keine Rolle, sondern dienen als Reserve und Spekulationsobjekt. Auch Kryptobörsen verwenden den Dollar als Referenzwährung und nicht den Bitcoin.

Bitcoin ist aber nicht das neue Gold, oder?

Auch wenn heute zuweilen ein anderer Eindruck vorherrscht: Es handelt sich nicht um zwei verschiedene Welten, es gibt etliche Gemeinsamkeiten. Goldbugs und Bitcoiners hegen beide ein Misstrauen gegenüber dem existierenden, schuldenbasierten Finanzsystem und staatlichem Geld. Gold und Bitcoin werden beide dafür geschätzt, dass sie unabhängige Reservewerte sind. Dabei hat ersteres eine etwas längere Tradition, und letzteres ist einfacher zu bewegen.