Patek Philippe auf Welttournee: Nächster Halt Mailand
Für die siebte Ausgabe seiner Grand Exhibitions hat sich Patek Philippe für den Palazzo delle Scintille im Mailänder Stadtteil CityLife entschieden. Das Gebäude wurde für den Anlass vollständig renoviert und in «CityOval» umbenannt.
Unter einer 30 Meter hohen Kuppel wird die Ausstellung rund 2900 der 4000 Quadratmeter des Gebäudes einnehmen. Der Eintritt ist kostenlos.
Sechs Stationen, sieben Jahre
Die Reihe begann 2012 in Dubai. Es folgten München, London, New York, Singapur und Tokio. Zusammen zogen diese sechs Ausgaben rund 165'000 Besucherinnen und Besucher an.
Mailand ist nun die siebte Station der Welttournee – und die erste in einem an die Schweiz angrenzenden Land.

Auf dem Weg nach Mailand: Taschenuhr «Burano», Ref. 992/193J-001. (Bild: Patek Philippe)
Zwei neue Unikate
Im Zentrum der Kollektion Rare Handcrafts mit 27 Stücken stehen zwei neue Unikate. Die Taschenuhr «Burano», Ref. 992/193J-001, aus Gelbgold würdigt die gleichnamige venezianische Insel. Sie verbindet Cloisonné-Emaille in 70 Farbtönen mit Guilloché- und Paillonné-Techniken sowie eine von der Spitzenklöppelei inspirierte Handgravur.
Die Kaminuhr «Sicilian Oranges», Ref. 20179M-001, legt zwei Bildebenen übereinander: im Vordergrund Orangenbäume, dahinter die Stadt Palermo als Miniaturmalerei. Rund 15 Meter Golddraht zeichnen die Bäume nach, die emaillierten Platten durchliefen bis zu elf Brände bei 900 bis 910 Grad.

Kaminuhr «Sicilian Oranges», Ref. 20179M-001. (Bild: Patek Philippe)
Auch das Museum reist mit
Wie schon bei früheren Ausgaben üblich, zeigt die Ausstellung auch eine Auswahl von mehr als 90 Uhren aus dem Patek Philippe Museum in Genf, die ausnahmsweise für den Anlass in Mailand auf Reisen gehen dürfen. Darunter: die Taschenuhr von König Umberto I. von Savoyen aus dem Jahr 1897 sowie eine um 1830 für den italienischen Markt gefertigte Taschenuhr.
Ebenfalls zu sehen: die World Time Ref. 1415 HU von 1948 sowie historische Highlights wie das Kaliber 89 mit 33 Komplikationen, gezeigt in einem eigenen Raum unter dem Titel «Super Complications».

Aus dem Museum: Taschenuhr von König Umberto I. von Savoyen aus dem Jahr 1897. (Bild: Patek Philippe)
Mehrere limitierte Editionen aus verschiedenen Kollektionslinien begleiten die Ausstellung in Mailand. Weitere Einzelheiten hat Patek Philippe noch nicht bekanntgegeben.
Auch bei finews-Leserinnen und -Lesern beliebt
Patek Philippe befindet sich seit 1932 im Besitz der Familie Stern. Inhaber und Präsident Thierry Stern hat wiederholt betont, dass die Unabhängigkeit der Manufaktur zentral für deren Identität sei.
Auch unter finews-Leserinnen und -Lesern kann sich Patek Philippe behaupten: In der finews-Uhrenumfrage 2025 belegte die Marke Platz drei unter den beliebtesten Marken, hinter Rolex und IWC.















