VZ Gruppe: Saftiges Umsatz- und Gewinnwachstum im ersten Halbjahr

Der Zuger Anlageberater VZ Gruppe steigerte die Gesamterträge im ersten Halbjahr 2026 um 13,9 Prozent auf 316,5 Millionen Franken. Der Reingewinn wuchs noch stärker, nämlich um 17,7 Prozent auf 131,9 Millionen Franken. Das geht aus dem Halbjahresbericht hervor, den das Unternehmen am Freitagmorgen publizierte.

Weil die Aufwände weniger stark zunahmen als die Erträge, verbesserte sich die Marge. Rückenwind kam dabei von den Börsen: Die Erträge aus verwalteten Vermögen legten um 18,2 Prozent auf 216,6 Millionen Franken zu.

Neugeld fliesst weiter

Auch das Kerngeschäft mit der Beratung lief rund. Die Honorarerträge stiegen um 6,7 Prozent. Aus Beratungsprojekten gewann die Gruppe netto mehr als 5'100 Kundinnen und Kunden hinzu.

Das Netto-Neugeld erhöhte sich von 3 auf 3,3 Milliarden Franken. Die betreuten Vermögen kletterten um 19,8 Prozent auf 67,7 Milliarden Franken. Parallel dazu wuchs die Belegschaft binnen Jahresfrist von rund 1622 auf 1794 Vollzeitstellen.

Bilanz gut gepolstert

An der risikoarmen Struktur der Bilanz änderte sich laut Communiqué nichts. Die kombinierte Kernkapitalquote lag Ende Juni bei 28,4 Prozent. Seit dem Jahresende wuchs die Bilanzsumme um rund 500 Millionen auf 8,8 Milliarden Franken.

Für das zweite Halbjahr gibt sich Giulio Vitarelli, Vorsitzender der Geschäftsleitung, zuversichtlich. Er erwartet ähnliche Wachstumsraten wie in den ersten sechs Monaten. Auch die Dividende soll erneut im Gleichschritt mit dem Gewinn steigen.

«Nachfrage nimmt weiter zu»

«Die Nachfrage nach erstklassiger Beratung nimmt weiter zu und wird das Wachstum unseres Geschäfts auch in den kommenden Jahren stützen», wird Vitarelli in der Mitteilung zitiert. «Stabile Finanzmärkte vorausgesetzt, erwarten wir im zweiten Halbjahr ähnliche Wachstumsraten wie im ersten.»