Genfer Kantonalbank: Rekordhohe Mittelzuflüsse und höhere Dividende
Der Betriebsertrag sank laut Mitteilung vom Dienstag zum Ergebnis 2025 um 5,4 Prozent gegenüber Vorjahr und belief sich auf 554 Millionen Franken. Wie erwartet reduzierte sich der Ertrag aus dem Zinsgeschäft auf 307 Millionen Franken (–18,6 Prozent), während die Kommissionserträge um 4,9 Prozent auf 155 Millionen Franken und die Einnahmen aus dem Handelsgeschäft um 5,3 Prozent auf 44 Millionen Franken zunahmen. Der übrige Erfolg belief sich auf 48 Millionen Franken, was einem Plus von 155 Prozent entspricht.
Der Anteil des Umsatzes in Euro und Dollar von 28,1 Prozent belege die internationale Ausrichtung der Geschäfte der BCGE-Gruppe.
Personalbestand geht zurück
Der Betriebsaufwand ging um 1,5 Prozent auf 298 Millionen Franken zurück, der Personalbestand sank um 1 Prozent auf 958 Vollzeitäquivalente.
Sowohl das Betriebsergebnis von 233 Millionen Franken (–9,6 Prozent) wie auch der Reingewinn von 221 Millionen Franken (+0,8 Prozent) seien angesichts des ungünstigen Zinsumfelds und der schwächelnden Konjunktur «durchaus bemerkenswert und werden vom Geschäftswachstum der gesamten Gruppe getragen», heisst es in der Mitteilung.
Hohe Mittelzuflüsse
Die an Firmen und Privatpersonen gewährten Kredite belaufen sich insgesamt auf 21,4 Milliarden Franken (+3,9 Prozent). Davon entfallen 15 Milliarden Franken auf Hypothekarkredite und 6,4 Milliarden Franken auf Kundenforderungen.
Die Bank konnte im vergangenen Jahr rekordhohe Mittelzuflüsse verzeichnen. Das verwaltete Vermögen stieg um 9,3 Prozent auf 40,4 Milliarden Franken.
Mehr Eigenkapital
Das Eigenkapital ist 2025 um 153 Millionen Franken und beläuft sich nun auf rund 2,5 Milliarden Franken. Die konsolidierte Eigenkapitalquote steigt somit auf 16,9 Prozent, was weit über den regulatorischen Anforderungen von 12,7 Prozent liegt.
Mehr Dividende
Im vergangenen Oktober wurden die Aktien im Verhältnis 1:10 gesplittet. Der Kreis der privaten und institutionellen Aktionäre erweiterte sich in der Folge auf 15'290 Anteilseigner (per 31. Dezember 2025). Die Papiere sind breit gestreut, da 82 Prozent der Aktionäre lediglich zwischen 1 und 500 Aktien halten. Für sie alle gibt es bald mehr Geld: An der Generalversammlung vom 28. April beantragt der Verwaltungsrat eine Ausschüttung von 70 Rappen pro Aktie, das sind 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Bank rechnet für 2026 mit einem anspruchsvollen Umfeld, erwartet aber dennoch ein vergleichbares Resultat.














