EFG erzielt erneut Rekordgewinn
Damit übertrifft EFG das Niveau von Ende 2025 erneut und wächst auch gegenüber dem Vorjahr deutlich. Das verwaltete Vermögen stieg innert Jahresfrist um 19 Prozent, heisst es in einer Mitteilung zu den Vier-Monatszahlen.
Starker Zufluss neuer Kundengelder
Besonders dynamisch entwickelte sich das Neugeldgeschäft. EFG zog in den ersten vier Monaten netto 3,7 Milliarden Franken an neuen Kundengeldern an. Dies entspricht einer annualisierten Wachstumsrate von sechs Prozent und liegt am oberen Ende der eigenen Zielspanne. Positive Beiträge kamen aus allen Regionen, insbesondere aus Kontinentaleuropa, dem Nahen Osten und Asien.
Profitabilität steigt weiter
Die Eigenkapitalrendite lag annualisiert bei über 23 Prozent. Gleichzeitig verbesserte sich die Kosten-Ertrags-Quote auf rund 70 Prozent. Die Belastungen durch tiefere Zinsen konnte die Bank teilweise durch höhere Kommissionserträge und eine hohe Kundenaktivität kompensieren.
Zudem profitierte EFG von der Beilegung eines Altfalls im Zusammenhang mit dem früheren Lebensversicherungsgeschäft.
Wachstum durch Übernahmen
Parallel treibt EFG die Integration jüngerer Akquisitionen voran. Dazu gehören Cité Gestion sowie Investment Services Group, die 2025 übernommen wurden.
Auch die Anfang 2026 angekündigte Übernahme von Quilvest Schweiz verläuft laut Bank planmässig. Einschliesslich Quilvest würden die verwalteten Vermögen bereits bei rund 194 Milliarden Franken liegen.
Offensive bei Kundenberatern
EFG baut zudem ihre Kundenberater-Teams weiter aus. In den ersten vier Monaten stiessen 25 neue Kundenberater zur Bank, weitere 26 stehen laut EFG kurz vor Vertragsabschluss. Insgesamt beschäftigt die Gruppe weltweit 761 Kundenberater.
Auch die Kapitalisierung wurde verbessert. Die harte Kernkapitalquote (CET1) stieg auf 14,7 Prozent, die Gesamtkapitalquote auf 18,1 Prozent.
CEO Giorgio Pradelli sprach von einem starken Start in den neuen Strategiezyklus. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und volatiler Märkte habe EFG profitabel wachsen können. Die Bank will damit ihre ambitionierten Ziele für die Strategieperiode 2026 bis 2028 untermauern.















