46 Franken Dividende: Partners Group bleibt auf Stabilitätskurs
Die Waldmannhalle in Baar, benannt nach Hans Waldmann, dem legendären Heerführer der Alten Eidgenossenschaft und ehemaligen Bürgermeister der Stadt Zürich, war am Mittwochabend Austragungsort der Generalversammlung Partners Group. Viele Stühle in der leicht in die Jahre gekommenen Sporthalle blieben nicht mehr frei. Beim Eingang wurden die Aktionäre von Mitarbeitenden mit einem kostenlosen Getränk empfangen.
Trotz einzelner kritischer Wortmeldungen blieb die Stimmung im Publikum insgesamt locker. Mehrfach wurde im Saal gelacht, auch dann, als einzelne Aktionäre am Rednerpult ihrem Unmut Luft machten oder kritische Fragen an die Unternehmungsführung richteten.
Inhaltlich verlief die Versammlung ohne Überraschungen. Sämtliche Traktanden wurden angenommen. Dazu gehörte insbesondere der Geschäftsbericht 2025 mitsamt Konzernrechnung (über das Jahresergebnis hat finews bereits im März berichtet), Jahresabschluss und Nachhaltigkeitsbericht, wie das Unternehmen mitteilte. Auch der Vergütungsbericht erhielt die Zustimmung der Aktionäre. Darüber hinaus wurden sämtliche beantragten Vergütungen für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung genehmigt.
Dividende von 46 Franken angenommen
Ebenfalls abgesegnet wurde die Ausschüttung einer Dividende von 46 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2025. Die Auszahlung soll am 27. Mai erfolgen. Ab dem 22. Mai werden die Aktien ex Dividende gehandelt.
Die Aktionäre entlasteten zudem sowohl den Verwaltungsrat als auch die Geschäftsleitung für das vergangene Geschäftsjahr.
Verwaltungsrat bleibt unverändert
Personell setzt Partners Group weiterhin auf Stabilität. Executive Chairman Steffen Meister wurde ebenso für ein weiteres Jahr bestätigt wie sämtliche übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats. Gaëlle Olivier bleibt Lead Independent Director. Zudem wurden Flora Zhao, Anne Lester und Olivier erneut in den Vergütungs- und Nominationsausschuss gewählt.
Auch bei den externen Kontrollinstanzen gab es keine Änderungen: Die Kanzlei Hotz Goldmann Advokatur/Notariat bleibt unabhängige Stimmrechtsvertreterin, während Pricewaterhouse Coopers erneut als Revisionsstelle bestätigt wurde.















