Unicredit verkauft Teil der Russland-Tochter
Die italienische Grossbank Unicredit hat eine unverbindliche Vereinbarung mit einem privaten Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten über den Verkauf eines Teils der AO Bank geschlossen.
Der Käufer sei ein etablierter privater Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit langjährigen institutionellen und geschäftlichen Verbindungen, für den Unicredit die entsprechenden Compliance-Prüfungen durchgeführt habe, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Geplant ist die Aufspaltung der AO Bank in zwei separate Einheiten. Bei Unicredit soll der Teil verbleiben, der internationale Zahlungen in Euro und Dollar für westliche und russische, nicht sanktionierte Firmenkunden durchführt.
Keine Auswirkungen auf die Ausschüttung an die Aktionäre
Die Transaktion wird voraussichtlich auch eine kumulative negative Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von rund 3,0 bis 3,3 Milliarden Euro haben, wozu unter anderem ein negativer Effekt von 1,6 bis 1,8 Milliarden Euro aus bestehenden Währungsrücklagen gehört, der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wird (nicht zahlungswirksamer Posten ohne Kapitalauswirkung).
Die Transaktion werde keine Auswirkungen auf die Ausschüttung an die Aktionäre haben und soll auch die Nettogewinnziele für den Zeitraum 2028–2030 nicht beeinträchtigen. Der Verkauf soll in der ersten Jahreshälfte 2027 vollzogen werden.













