Bergos dreht den Trend beim Neugeld

2024 verlor die Zürcher Privatbank rund 354 Millionen Franken an verwalteten Vermögen, im vergangenen Jahr kamen nochmals Abflüsse von über 220 Millionen Franken dazu. Nun scheint der ehemaligen Bank Berenberg die Trendwende geglückt.

«Die Zürcher Privatbank Bergos blickt auf ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück», heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. «Besonders positiv entwickelte sich der Netto - Neugeldzufluss, der per Ende Juni 462 Millionen Franken erreichte.» Die verwalteten Vermögen (inklusive Custody ) beliefen sich demnach auf 8,7 Milliarden Franken.

Gleichzeitig blieb die Kostenentwicklung laut Mitteilung «diszipliniert und spiegle den konsequenten Fokus auf Effizienz und nachhaltiges Wachstum wider». Genauere Angaben zu Gewinn und anderen Kennzahlen macht das Institut nicht.

Peter Schmid, Präsident des Verwaltungsrats, sagte: «Die sehr gute Geschäftsentwicklung bestätigt die Stabilität unseres Geschäftsmodells und zeigt, dass die konsequente Umsetzung unserer strategischen Massnahmen sowie die klare Fokussierung auf unser Kerngeschäft Wirkung zeigen.»

Till C . Budelmann, Chief Investment Officer, ergänzt: «Mit regelmässigen und fundierten Einschätzungen zu wirtschaftlichen und kapitalmarktbezogenen Entwicklungen bieten wir Orientierung – gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld.»

Für das zweite Halbjahr setzt Bergos den eingeschlagenen Kurs laut eigenen Angaben konsequent fort. Simon Wanzenried, Head Private Banking, erläutert: «Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des Kerngeschäfts, die Umsetzung der Wachstumsinitiativen sowie die kontinuierliche Verbesserung des Kundenerlebnisses.»