UBS-Aktie auf Mehrjahreshoch – doch die Euphorie bleibt aus
Nach den gestrigen Empfehlungen der Wirtschaftskommission des Ständerates (WAK-S) zu den geplanten neuen Eigenkapitalvorschriften für systemrelevante Banken (finews berichtete darüber) reagierte der Aktienkurs der UBS wenig überraschend klar positiv. Im frühen Handel ging es bin auf 44.86 Franken hinauf. Zum Vortagesschluss war das ein Plus von 1,3 Prozent und zugleich der höchste Kurs der Grossbankenaktien seit 2008.
Aktuell notieren die UBS-Valoren jedoch wieder etwas tiefer bei 43.35 Franken oder 0,9 Prozent im Minus.
Im Jahresverlauf haben die Papiere damit immer noch rund 18 Prozent an Wert gewonnen (36.96 Franken per 30.12.25). Das bisherige Jahrestief lag Ende März bei 28.25 Franken.
Nach dem Kompromissvorschlag der WAK-S sollen die von Finanzministerin Keller-Sutter geforderten Eigenkapital-Vorschriften deutlich entschärft werden. Die Kommission favorisiert eine Lösung mit 50 Prozent hartem Eigenkapital und bis zu 50 Prozent AT1-Anleihen. Der Bundesrat hatte eine 100-prozentige Unterlegung der Auslandstöchter mit hartem Kernkapital verlangt.
Es sei unbestritten, dass man eine Verschärfung der Anforderungen wolle, hatte es gestern geheissen. Man habe aber auch sicherstellen wollen, «dass die Wirtschaft nicht unter zu starker Regulierung leidet».















