Schweizer Vermögensverwalter-Gruppe expandiert nach Österreich

Cinerius Financial Partners übernimmt die Mehrheit an der FRS Financial Services GmbH und setzt damit ihren Expansionskurs in der DACH-Region fort. Mit dem Einstieg beim Vorarlberger Vermögensverwalter erschliesst sich das Zuger Unternehmen erstmals den österreichischen Markt. Der Vollzug der Transaktion wird – vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen – im zweiten Quartal 2026 erwartet.

Für Cinerius ist es die fünfte Beteiligung in diesem Jahr. Durch organisches Wachstum und den Zusammenschluss mit FRS steigt das verwaltete Vermögen der Gruppe laut einer Mitteilung vom Dienstag auf rund 17 Milliarden Euro. FRS zählt mit Sitz in Rankweil zu den grössten bankenunabhängigen Vermögensverwaltern Österreichs und betreut Privatkunden, Stiftungen sowie institutionelle Anleger.

 Wachstumskurs in DACH-Region vorantreiben

Die FRS-Gründer Günter Schöch und Martin Rauch betonen, dass Kontinuität, Unabhängigkeit und gemeinsame Werte ausschlaggebend für die Wahl des neuen Partners gewesen seien. Die Zugehörigkeit zur Cinerius-Gruppe ermögliche Zugang zu einem internationalen Netzwerk, ohne die eigene Marke aufzugeben. Gleichzeitig sollen Kompetenzen gebündelt und die Wachstumsstrategie weiter vorangetrieben werden.

FRS Team  v. l. n. r.  Markus Feurstein Martin Rauch Patrick Matt Stephan Kirchmann Sandra Schatz Gunter Schoch 

Das FRS-Team (von links): Markus Feurstein, Martin Rauch, Patrick Matt, Stephan Kirchmann, Sandra Schatz, Günter Schöch. (Bild: zVg)

Cinerius-CEO Joël Schüepp sieht in FRS einen «renommierten und hervorragend positionierten Partner» im österreichischen Markt und betont: «Der Zusammenschluss unterstreicht unsere Ambition, unseren Wachstumskurs in der DACH-Region und Luxemburg konsequent fortzusetzen.» Gordian Giger, Head of Partnerships, erwartet zudem deutliche Synergien innerhalb der Gruppe.

Für FRS bietet der Zusammenschluss laut Mitgründer Markus Feurstein insbesondere Entlastung in einer zunehmend komplexen Finanzwelt: Zusätzliche Ressourcen sollen es ermöglichen, sich noch stärker auf das Kerngeschäft und die persönliche Kundenbetreuung zu konzentrieren.