Zwei bekannte Juristen spannen zusammen

Die auf Wirtschafts- und Wirtschaftsstrafrecht spezialisierten Anwaltskanzleien Hafner & Hochstrasser (Zürich und Luzern) und Kohli & Urbach Rechtsanwälte (Zürich) haben sich per Anfang Jahr zu «Hafner Urbach Partner» (HUP) zusammengeschlossen. Ziel sei, als vereinte Kanzlei die jahrzehntelange Erfahrung und fachliche Exzellenz zu bündeln, wie es vom Unternehmen heisst.

Gründer der fusionierten Kanzlei sind Benno Hafner und Guido Urbach. Die neue Zürcher Boutique will sich als erste Anlaufstelle für nationale und internationale Unternehmen sowie Private Clients in wirtschaftsrechtlich anspruchsvollen Mandaten positionieren.

Die Expertise reiche von Vertrags- und Gesellschaftsrecht über Banken- und Finanzmarktrecht bis hin zu Prozessführung und Schiedsverfahren sowie internen und regulatorischen Untersuchungen. Zudem verfüge HUP über ausgewiesene Expertise im Verwaltungs(-straf-)recht, in «White Collar Crime» sowie in den Bereichen Compliance und Geldwäschereiprävention.

Neben den beiden Mitbegründern umfasst das Team die Partner Dorian Gasser, Gentiana Imeri und Giorgio Lazzarini sowie Livio Fenner (Associate) und Hamide Miftari. Als Konsulenten/Konsulentinnen wirken insbesondere Juan Carlos Gil, Emanuel Hochstrasser sowie Monika Molnar mit.

Bekannte Juristen

Hafner war im Jahr 2021 als Verwaltungsratspräsident des Luzerner Hotels Château Gütsch und aufgrund seiner Verbindungen zum russischen Investor Kirill Androssow in Erscheinung getreten. Zudem fungiert der Jurist als Verwaltungsrat der in den Bereichen Family Office, Immobilien und Philanthropie-Dienstleistungen tätigen Belvista mit Sitz in Freienbach (SZ).

Urbach hatte Urs Schwarzenbach im Zoll- Steuerstreit mit der Zürcher Steuerbehörde vertreten und ist im Vorstand des Kunsthauses Zug. Ulrich Kohli wurde in der Kunstschmuggel-Affäre als «Mittäter» zu einer Busse von 1,9 Millionen Franken verurteilt.