Digitaler Vermögensverwalter überschreitet 5-Milliarden-Marke
Wie Finpension am Mittwoch mitteilte, überschritt das verwaltete Vermögen per Ende Februar erstmals die Marke von 5 Milliarden Franken. Noch Anfang September 2025 hatte das Volumen bei rund 4 Milliarden Franken gelegen (finews berichtete). Die verwalteten Vermögen umfassen sowohl Vorsorgegelder – ein Schwerpunkt liegt bei betrieblichen 1e-Lösungen – als auch freies Vermögen.
Im Geschäftsjahr 2025 stiegen die verwalteten Vermögen insgesamt um 1,4 Milliarden auf 4,6 Milliarden Franken, bei einem Nettoneugeldzufluss von 1,1 Milliarden Franken. Gleichzeitig wuchs die Kundenzahl auf rund 60'000 Nutzer der verschiedenen Angebote des Unternehmens. Per Ende 2024 war noch von 40'000 Kunden die Rede.
Gewinn steigt weiter
Auch operativ legte das Luzerner Unternehmen zu: Der Geschäftsertrag erhöhte sich 2025 auf 16,8 Millionen Franken. Der Reingewinn stieg auf knapp 7,7 Millionen Franken – ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Eigenkapital erreichte damit 20,4 Millionen Franken.
Bereits im Geschäftsjahr 2024 hatte Finpension erstmals detaillierte Zahlen vorgelegt. Damals lag der Geschäftsertrag bei 13,2 Millionen Franken, der Gewinn bei rund 6 Millionen Franken, während die verwalteten Vermögen auf 3,2 Milliarden Franken anwuchsen, wie finews.ch berichtete.
Hypotheken im Visier
Für weiteres Wachstum setzt Finpension auch auf neue Geschäftsfelder. Das Unternehmen strebt weiterhin eine Banklizenz an und prüft zudem den Einstieg ins Hypothekargeschäft. «Gerade bei Hypotheken sehen wir grosses Potenzial», wird Gründer und Verwaltungsratspräsident Beat Bühlmann in der Medienmitteilung zitiert.
Das 2016 gegründete Fintech positioniert sich bewusst unabhängig und betreibt eigene Vorsorgestiftungen. Zudem verfügt Finpension seit 2024 über eine Finma-Lizenz als kontoführendes Wertpapierhaus, wodurch Kundendepots direkt geführt werden können.















