Bankpersonalverband fordert fixe Sozialpläne bei Arbeitsplatzabbau

Verschiedene Banken und banknahe Dienstleister würden im Rahmen von Kostensenkungsprogrammen vermehrt Arbeitsplätze abbauen, heisst es in einer Mitteilung des Schweizerische Bankpersonalverbands (SBPV). Man stelle mit Sorge fest, dass dies zu einem deutlichen Anstieg der erwerbslos gemeldeten Bankmitarbeitenden geführt habe.

Dies führe bei den verbleibenden Mitarbeitenden zu einem ein Anstieg der Arbeitsbelastung und zu verstärkten Ängsten um den eigenen Arbeitsplatz, namentlich bei älteren Mitarbeitenden. Verstärkt werde die Unsicherheit durch die fortschreitende Digitalisierung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz in den Banken.

Wandel partnerschaftlich gestalten

Der SBPV erwarte von den Banken, dass sie diesen Wandel proaktiv und partnerschaftlich gestalten, heisst es weiter. Dazu zähle eine offene Kommunikation, gezielten Aus- und Weiterbildungsmassnahmen und einem klaren Bekenntnis dazu, dass Mitarbeitende im Mittelpunkt der Transformation stehen.

Der Verband verweist auf die bei vielen Banken bestehenden zwischen den Sozialpartnern ausgehandelten Sozialpläne. In einigen Banken würden jedoch bei wirtschaftlich begründeten Kündigungen Abgangsbedingungen zur Anwendung kommen, die weder branchenüblich sind noch transparent kommuniziert werden.

Als mit Abstand grösstem Arbeitgeber im Bankensektor stehe dabei die UBS in besonderer Verantwortung. In diesem Zusammenhang unterstützt der SBPV die Bemühungen der UBS-Personalvertretung, den dort bestehenden Sozialplan zu verlängern, der Ende 2026 abläuft.