UBS ernennt Doppelspitze für Global Banking Schweiz

Die UBS ernennt Mark Hammarskjold und Michael Maag zu Co-Heads Global Banking Switzerland. Hammarskjold übernimmt die neue Funktion per sofort, Maag stösst im Oktober zur Grossbank, wie einem internen Memo zu entnehmen ist, in das finews Einblick hatte. 

Die beiden treten die Nachfolge von Marco Superina an und rapportieren regional an Jens Haas, Head Investment Bank Schweiz.

Seit mehr als 20 Jahren bei der UBS

Hammarskjold stiess 2005 zur UBS und spielte seither eine wichtige Rolle im Schweizer Geschäft mit Börsengängen und Kapitalerhöhungen (Equity Capital Markets, ECM). Daneben war er an wichtigen ECM-Transaktionen in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) beteiligt.

Zusätzlich zu seiner neuen Funktion wird Hammarskjold weiterhin als Chairman EMEA ECM tätig sein. Dabei spielen seine langjährige Kapitalmarkterfahrung und seine engen Beziehungen zu Kunden eine wichtige Rolle.

Maag kommt von Alantra

Michael Maag leitete zuletzt das Schweizer Geschäft der Investmentbank Alantra. Zuvor war er Head Investment Banking Switzerland bei Morgan Stanley. Frühere Stationen seiner Karriere führten ihn zudem zu Goldman Sachs.

Maag verfügt über langjährige Erfahrung in der strategischen Unternehmensberatung sowie bei Fusionen und Übernahmen (M&A). Die UBS verspricht sich von seiner Ernennung insbesondere eine stärkere lokale Kundenabdeckung sowie zusätzliche Impulse im grenzüberschreitenden Geschäft.

Schweiz bleibt wichtiger Wachstumsmarkt

Die Schweiz bleibe eine zentrale Säule des Global-Banking-Geschäfts der UBS in der EMEA-Region, heisst es im internen Memo.

Die Bank sieht im Heimmarkt weiterhin erhebliches langfristiges Wachstumspotenzial.