Suva erzielt starke Rendite
Unter dem Strich hat das Anlagejahr 2025 der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) mit Hauptsitz in Luzern eine erfreuliche Anlageperformance von 4,3 Prozent beschert. Das Ergebnis liegt klar über der durchschnittlichen Performance von 3,4 Prozent, welche die Suva über die vergangenen zehn Jahre hinweg erzielt hat. Im Vorjahr hatte die Rendite laut einer Mitteilung vom Dienstag noch bei 5,5 Prozent gelegen.
Aktienmärkte treiben Ergebnis
Zum guten Abschneiden trugen vor allem die Aktienmärkte bei. Nach den Turbulenzen im ersten Quartal erholten sich diese im Jahresverlauf deutlich und lieferten den grössten Beitrag zur Gesamtperformance.
Dabei waren es weniger die US-Börsen, die das Ergebnis prägten. Vielmehr überzeugten insbesondere die Märkte in Europa und Asien. Auch Immobilieninvestitionen entwickelten sich positiv: Sowohl Direktanlagen in Immobilien als auch Beteiligungen an Immobilienfonds leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Rendite.
Starker Franken bremst leicht
Demgegenüber verliefen Obligationenanlagen in Franken und Euro weitgehend seitwärts. Positiv wirkten hingegen Investitionen in Schwellenländer sowie Privatmarkt-Ausleihungen. Bei den alternativen Anlagen erzielten insbesondere Hedge-Funds-Portfolios erfreuliche Erträge.
Dämpfend wirkte sich hingegen die Aufwertung des Frankens gegenüber verschiedenen Fremdwährungen aus, die das Gesamtergebnis leicht belastete.
Anlagevermögen bei 59 Milliarden Franken
Per Ende 2025 belief sich das Anlagevermögen auf 59 Milliarden Franken nach 57,9 Milliarden Franken im Jahr zuvor. Das gesamte Vermögen ist zweckgebunden und dient der Finanzierung der gesetzlich vorgeschriebenen Rückstellungen.
Diese decken unter anderem rund 73’000 laufende Renten sowie künftige Heilkosten, Taggelder und weitere Versicherungsleistungen aus bereits eingetretenen Unfällen und Berufskrankheiten. Neben diesen Rückstellungen hält die Suva auch Eigenmittel zur Absicherung von versicherungstechnischen und Anlagerisiken. Deren Mindesthöhe ist gesetzlich festgelegt.
Als öffentlich-rechtliche Institution arbeitet die Suva nicht gewinnorientiert. Überschüssige Rückstellungen und Eigenmittel werden deshalb in Form von tieferen Prämien an die Versicherten weitergegeben.
Langfristige Anlagestrategie
Die Anlagestrategie der Suva ist auf langfristige Stabilität ausgelegt. Rund die Hälfte des Vermögens ist in Zins- und Kreditanlagen investiert. Etwa ein Viertel entfällt auf Aktien, rund ein Fünftel auf Immobilien, während der verbleibende Anteil in alternative Anlagen fliesst.
«Mit unserer Anlagestrategie verfolgen wir die langfristige Sicherung der Leistungen für unsere Versicherten», sagt Hubert Niggli, Mitglied der Geschäftsleitung der Suva und Leiter des Departements Finanzen und Informatik. Verpflichtungen für Renten und Taggelder würden häufig über Jahrzehnte bestehen. Deshalb stünden generationenübergreifende Stabilität und Verlässlichkeit im Zentrum.
Weitere Details zum Geschäftsjahr 2025 sowie zur Prämienentwicklung für 2027 will die Suva an ihrer Bilanzmedienkonferenz am 12. Juni 2026 in Luzern präsentieren.














