Helvetia und Baloise: Nun folgt die nächste Fusion

Helvetia und Baloise treiben nach ihrem Zusammenschluss die Integration im Asset Management voran. Die Verwaltungsräte der Helvetia Asset Management AG und der Baloise Asset Management AG beabsichtigen laut einer Mitteilung vom Montag, die beiden Fondsleitungen nach Artikel 3 des Fusionsgesetzes zu fusionieren. 

Beide Einheiten werden von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) als Fondsleitungen im Sinne von Art. 32 Finig beaufsichtigt.

Umsetzung frühestens Mitte Jahr

Im Zuge der Transaktion sollen sämtliche Aktiven und Passiven der Helvetia Asset Management AG per Fusionsdatum im Rahmen einer Universalsukzession auf die Baloise Asset Management AG übergehen. Mit dem Eintrag der Fusion ins Handelsregister würde die Helvetia Asset Management AG gelöscht. Die Umsetzung soll frühestens Mitte 2026 erfolgen.

Die technische Infrastruktur der Helvetia Asset Management bleibt vorerst bestehen und wird von Baloise im Interesse der Anleger weiter betrieben; die technische Integration erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. 

Fondsleitungswechsel beim Swiss Property Fund 

Parallel zur Fusion ist vorgesehen, die Funktion der Helvetia Asset Management AG als Fondsleitung des Helvetia (CH) Swiss Property Fund an die Baloise Asset Management AG zu übertragen. Die Übertragung erfolgt gemäss Art. 39 Finig ausschliesslich im Interesse der Anleger. Der an der SIX kotierte Fonds (ISIN: CH0513838323, Valor: 51383832) behält die Zürcher Kantonalbank als Depotbank. Anleger sollen zu gegebener Zeit über Modalitäten, potenzielle Fondsvertragsänderungen sowie das Einspracherecht nach KAG informiert werden.

Die Massnahmen erfordern noch die regulatorischen Bewilligungen. 

Nach Angaben der Unternehmen hat die geplante Transaktion keinen Einfluss auf die bestehende Ausgestaltung der Anlagelösungen. Sollte es zu Änderungen kommen, wollen die Verantwortlichen proaktiv informieren.