EFG startet in Bern mit zwei UBS-Bankern
EFG International eröffnete Anfang 2024 einen Ableger in Gstaad, wo sich seitdem ein Team von ehemaligen Credit-Suisse-Bankern um die Kunden kümmert. Offenbar hat sich der Standort unter der Führung von Manuel Blanco gut entwickelt. Im Juli kündigte die EFG an, an der Marktgasse 37 in Bern, eine weitere Filiale zu eröffnen (finews berichtete).
Nun ist klar, wer sich um die Kundinnen und Kunden kümmert. Geleitet wird der Standort laut Mitteilung vom Montag von Sandro Steiner und Dominik Bühler, die als Client Relationship Officers zur Privatbank stossen. Beide berichten an Manuel Blanco, Head of Private Banking Gstaad & Greater Bern Area. Das neue Team soll eng mit dem bestehenden Standort in Gstaad zusammenarbeiten, hiess es dazu.
Zwei sehr erfahrene UBS-Banker
Steiner bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung im Private Banking mit. Zuletzt leitete er bei UBS den Standort Thun und das Geschäft mit Private-Wealth-Kunden im Berner Oberland. Zuvor arbeitete er mehr als sieben Jahre für unabhängige Vermögensverwalter. Insgesamt verbrachte er 28 Jahre bei der UBS in verschiedenen Wealth-Management-Funktionen im In- und Ausland. Bei EFG übernimmt er die Betreuung des Berner Oberlands und der Region Thun.
Bühler verfügt ebenfalls über rund 30 Jahre Branchenerfahrung und kommt direkt von UBS, wo er zuletzt als Senior Client Advisor für Führungskräfte und Unternehmer in Bern tätig war. Seine gesamte bisherige Karriere verbrachte er bei der Grossbank, zu der er 1991 stiess. Bei EFG wird er für das Seeland und Biel verantwortlich sein.
Ausbau im Schweizer Heimmarkt
Der neue Standort steht unter der Verantwortung von Franco Polloni, Head of Switzerland & Italy Region. Bern sei für EFG eine attraktive und strategisch wichtige Region, erklärte er. Die Zürcher Privatbank ist inzwischen an mehr als 40 Standorten weltweit vertreten. Dabei ist die neue Niederlassung in Bern an einem geschichtsträchtigen Ort. An der Marktgasse 37 ist auch das Schweizer Geldmuseum untergebracht, die Liegenschaft gehört der Schweizerischen Nationalbank.















