Geplante Regulierung für Zürcher Bankenverband unverhältnismässig

Wie schon von der SBVg werden auch vom Zürcher Bankenverband die geplanten Änderungen als zu restriktiv, unverhältnismässig und nicht zielführend kritisiert.

Der vorliegende Vernehmlassungsentwurf zur Eigenmittelunterlegung ausländischerBeteiligungen systemrelevanter Banken stehe im Widerspruch zum Grundsatz, die Standortattraktivität zu stärken und regulatorische Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit gewahrt bleibt, wie der in seiner Vernehmlassungsantwort betont. Vielmehr stelle er einen «extrem restriktiven, international nicht abgestimmten Alleingang mit unverhältnismässigen Folgen für den Schweizer Finanzplatz dar.»

Seriöse Prüfung von Alternativen gefordert

Es brauche eine Gesamtschau und eine seriöse Prüfung von Alternativen. Die Wechselwirkungen seien unbestritten und würden eine ausgewogene Lösung verlangen, die den Finanzplatz Schweiz stärkt, statt weiter schwächt.

Der Finanzsektor sei eine der tragenden Säulen für den Wirtschaftsraum Zürich, wird weiter betont. Über ein Sechstel der Wertschöpfung und jeder zehnte Arbeitsplatz der Region würden vom Finanzplatz Zürich abhängen. Das mache den Finanzsektor zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige und zu einem der grössten Arbeitgeber der Region.

Der Zürcher Bankenverband vertritt die Interessen des Finanzplatzes Zürich. Ihm gehören mehr als 40 Mitgliedsunternehmen an, darunter alle bedeutenden Banken sowie die grössten Versicherungen als assoziierte Mitglieder sowie die Schweizerische Nationalbank und die SIX Group als zugewandte Institute.