Fundamenta profitiert von Aufwertungen
Der Nettomietertrag stieg laut Mitteilung vom Mittwoch um 1,1 Prozent auf 42,3 Millionen Franken. Dies obwohl im Verlauf des Jahres drei Objekte verkauft worden sind. Der Wohnanteil am Mietertrag beträgt hohe 94 Prozent. Insgesamt bestand das Portfolio Ende Jahr aus 63 Bestands- sowie zwei Entwicklungsprojekten. Die Leerstandsquote lag mit 1,5 Prozent zwar leicht über dem Vorjahreswert von 1,3 Prozent, aber damit «weiter auf tiefem Niveau».
Der Erfolg aus Neubewertungen bei Fundamenta Real Estate lag mit 27,0 Millionen Franken deutlich über den 10,9 Millionen Franken im Vorjahr und entspreche einem «Rekordhoch». Der Reingewinn erhöhte sich entsprechend um 51,2 Prozent auf 46,1 Millionen Franken. Der Reingewinn ohne die Neubewertungseffekte blieb mit 21,8 Millionen Franken praktisch gleich wie im Vorjahr. Der Verwaltungsrat beantragt eine unveränderte Dividende von 60 Rappen pro Aktie
Erfolgreiche Kapitalerhöhung
Der Wert des Immobilienportfolios nahm um 2,5 Prozent auf 1,25 Milliarden Franken zu. Im vergangenen Jahr wurden zwei bedeutende Entwicklungsprojekte erfolgreich abgeschlossen: der Ersatzneubau am Feldblumenweg in Zürich sowie die innerstädtische Verdichtung am Claragraben in Basel. Beide Projekte sollen ab 2026 über ein volles Geschäftsjahr hinweg zum Ergebnis beitragen.
Im November 2025 führte die Fundamenta Real Estate AG eine Kapitalerhöhung durch. Insgesamt wurde ein Bruttoerlös von 70 Millionen Franken erzielt, deutlich mehr als ursprünglich angestrebt. Damit erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 41,6 auf 48,0 Prozent, während der Loan to Value (LTV) von 53,9 auf 46,7 Prozent fiel. Der gewichtete durchschnittliche Zinssatz der Finanzverbindlichkeiten reduzierte sich weiter auf 1,08 Prozent, dies bei einer «stabilen» durchschnittlichen Restlaufzeit von 6,4 Jahren.















