KPMG Schweiz macht Banken-Kenner zum CEO

Die Partner von KPMG Schweiz haben Pascal Sprenger zu ihrem neuen CEO gewählt. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Sprenger tritt sein Amt am 1. Oktober 2026 an.

Er folgt auf Stefan Pfister, der KPMG Schweiz während zwölf Jahren geleitet hat. Pfister bleibt bis März 2027 in einer übergeordneten Rolle innerhalb des KPMG-Netzwerks engagiert, bevor er externe Verwaltungsratsmandate übernimmt, wie es in der Mitteilung heisst.

Bankenexperte mit langer Karriere

Sprenger (46) ist KPMG-Urgestein: Seit über 20 Jahren ist er für das Unternehmen tätig, seit 2015 als Partner. Seit Oktober 2024 leitet er den Bereich Financial Services und ist Mitglied des geschäftsführenden Verwaltungsrats von KPMG Schweiz.

Finews-Lesern ist Sprenger kein Unbekannter: Im Podcast von finews äusserte er sich zur Verfassung des Finanzplatzes nach dem Ende der Credit Suisse. Und im vergangenen Juni präsentierte er zusammen mit Studienleiter Christian Hintermann die jährliche KPMG-Studie zu den Schweizer Privatbanken, deren Neuauflage kurz bevorsteht.

Nachfolge in der Sparte offen

Pfister gilt als wichtiger Architekt des Zusammenschlusses von KPMG Schweiz mit KPMG UK, der das Unternehmen zur zweitgrössten Einheit im KPMG-Netzwerk nach den USA machte. KPMG Schweiz beschäftigt über 2'600 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoumsatz von 561,6 Millionen Franken.

Sprenger kommentierte seine Wahl: «Stefan Pfister übergibt mir ein erfolgreiches, leistungsstarkes und zukunftsorientiertes Unternehmen. Umso mehr freue ich mich, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die Zukunft von KPMG Schweiz aktiv zu gestalten.»