Swiss Life AM: Exit bei Amprion nach 15 Jahren
Die am Montagabend kommunizierte Transaktion markiert das Ende eines rund 15-jährigen Infrastrukturinvestments. Swiss Life Asset Managers hatte die Amprion-Beteiligung 2011 erworben. Es war das erste Engagement der Infrastrukturplattform in dieser Anlageklasse überhaupt.
Mit dem Verkauf, so das Unternehmen, würden «die im Investment erzielten Wertsteigerungen vollumfänglich realisiert». Die Rendite quantifiziert Swiss Life AM allerdings nicht.
Amprion betreibt ein rund 11'000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz, das sich von der Nordsee bis zu den Alpen über sieben deutsche Bundesländer erstreckt. Das Unternehmen versorgt rund 29 Millionen Menschen mit Strom und gilt als einer der führenden Übertragungsnetzbetreiber in Europa.
Freie Mittel für neue Opportunitäten
Christoph Manser, Head Infrastructure Equity International bei Swiss Life Asset Managers, ordnet den Schritt strategisch ein: «Die Beteiligung an Amprion war ein Schlüsselinvestment für den Aufbau und die Entwicklung unserer Infrastrukturplattform. Nach rund 15 Jahren ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die Beteiligung in neue Hände zu übergeben.»
Sein Kollege Christoph Gisler, Head Infrastructure Equity, ergänzt: «Diese Transaktion unterstreicht unsere Fähigkeit, Werte entlang des gesamten Investitionszyklus zu schaffen und zu realisieren. Die frei werdenden Mittel werden wir gezielt für neue attraktive Opportunitäten in unseren Zielmärkten einsetzen.»
Infrastrukturplattform mit über 13 Milliarden Euro
Die Infrastructure-Equity-Plattform von Swiss Life Asset Managers wurde 2011 gegründet und verwaltet heute ein Vermögen von über 13 Milliarden Euro.
Das 70-köpfige Spezialistenteam hat in 15 Anlagelösungen über 80 Infrastrukturanlagen in den Bereichen Energie, Verkehr, Kommunikation und erneuerbare Energien getätigt.













