Regionalbank wird mit Kreditanfragen überhäuft
Die Bank Brienz Oberhasli (BBO), die dieses Jahr ihr 175-Jahr-Jubiläum feiern kann, blickt auf gelungenes 2025 zurück. Der Geschäftserfolg stieg gegenüber dem Vorjahr um 12,8 Prozent auf 2,2 Millionen Franken. Da die Zuweisung an die Reserven erhöht wurden, resultiert ein unveränderter Gewinn von 0,5 Millionen Franken. Die Bilanzsumme nahm um 6,6 Prozent auf 749 Millionen Franken zu.
Gemäss dem am Freitag publizierten Geschäftsbericht konnte der Nettoerfolg im Zinsgeschäft von 7,6 Millionen auf 8,1 Millionen Franken gesteigert werden. Markant ist mit 8,2 Prozent die Steigerung bei den Kundengeldern, die nun 547 Millionen Franken erreichen. Die BBO führt dies auf neue Sparprodukte zurück.
Plus im Kommissionsgeschäft
Die Ausleihungen summierten sich Ende 2025 auf 622 Millionen Franken (+2 Prozent). Hinter dem bescheidenen Zuwachs verbirgt sich eine selbstauferlegte Zurückhaltung. «Anfang Jahr traten neue regulatorische Vorschriften in Kraft. Diese führten dazu, dass wir mit Kreditanfragen überhäuft wurden. In dieser speziellen Marktsituation beschlossen wir, die Kreditvergabe auf unser Kern-Marktgebiet von Brienz und Oberhasli zu begrenzen», heisst es im Geschäftsbericht.
Auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ein Anstieg auf 1 Millionen Franken (+6 Prozent). Der Handelserfolg blieb mit 0,3 Millionen praktisch unverändert.
Generalversammlung am 26. März
Kräftig zugenommen hat mit 4,7 Prozent der Geschäftsaufwand (6,3 Millionen Franken).
Die BBO beschäftigt rund 30 Mitarbeiter; sie hat ihren Sitz in Brienz und eine Niederlassung in Meiringen. Ihre Aktien werden ausserbörslich gehandelt. Der Generalversammlung vom 26. März wird eine Dividende von 2.80 Franken pro Aktie vorgeschlagen.















