Transaktionspreise: Einfamilienhäuser schlagen Stockwerkeigentum

Die Immobilienpreise kennen in der Schweiz weiterhin nur eine Richtung. Gemäss dem am Montag publizierten Transaktionspreisindex der Raiffeisen sind die Preise für Einfamilienhäuser im vierten Quartal um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen, Stockwerkeigentumswohnungen kosten sogar 1,2 Prozent mehr.

Im Jahresvergleich – also gegenüber dem vierten Quartal 2024 – haben sich Einfamilienhäuser damit um 5,7 und Stockwerkeigentum um 3,8 Prozent verteuert. Raiffeisen-Chefökonom Fredy Hasenmaile kommentiert: «Im Unterschied zum Mietwohnungsmarkt, wo sich das Mietpreiswachstum aufgrund der rückläufigen Zuwanderung zuletzt etwas beruhigt hat, bleibt die Preisdynamik im Eigenheimmarkt, der stärker von der inländischen Nachfrage geprägt ist, ungebrochen hoch.»

Raiffeisen Transaktionspreisindex Q4 25

Grafik: Raiffeisen Economic Research

Einen besonderen starken Anstieg verzeichneten in den vergangenen zwölf Monaten Einfamilienhäuser in der Region Bern (+8 Prozent) und der Ostschweiz (+6,9 Prozent). Etwas weniger dynamisch war die Entwicklung in der Nordwestschweiz (+3 Prozent). In der Disziplin Stockwerkeigentum liegen die Innerschweiz (+6,7 Prozent) und wiederum die Ostschweiz (+4,3 Prozent) vorne. In der Region Genfersee sind die Preise dagegen sogar leicht gesunken (–0,5 Prozent).

Nach Gemeindetypen aufgeschlüsselt haben die Hauspreise in den Zentren (+5,4 Prozent) und in touristischen Gemeinden (+5,3 Prozent) am stärksten zugelegt.

Der Raiffeisen Transaktionspreisindex erscheint vierteljährlich jeweils zu Beginn eines neuen Quartals. Er misst die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz und basiert auf Handänderungsdaten von Raiffeisen sowie des Swiss Real Estate Datapools (SRED).