Ferrari: Kanton Zug wird zur Europa-Metropole

Der neue Standort der Kessel Auto Zug in Sihlbrugg ist seit dieser Woche offiziell eröffnet. Das Gebäude umfasst 6'620 Quadratmeter auf sieben Ebenen und ist derzeit der grösste Ferrari-Showroom in Europa, der nach der neuen Corporate Identity des Herstellers aus Maranello gestaltet wurde.

Das Haus vereint unter einem Dach Bereiche für Pre-owned-Fahrzeuge, Fahrzeugübergaben, eine Werkstatt sowie eine Terrasse für Kunden und die Community. Zur Eröffnung erschienen Ronnie Kessel, Owner & CEO der Kessel Group, sowie Reno de Paoli, Head of Ferrari Europe & Africa.

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Neue Corporate Identity. (Bild: zVg)

Junger Aufsteiger im Schweizer Ferrari-Netz

Im exklusiven Kreis der offiziellen Schweizer Ferrari-Händler etabliert sich Kessel als dynamische Nachwuchskraft.

Etablierte Namen wie B.I. Collection von Beat Imwinkelried in Urdorf (ehemals Garage Foitek, Ferrari-Vertretung Zürich seit 1974), Niki Hasler in Basel, Zenith Automobiles der Familie Zuchuat in Sion und Lutry sowie Modena Cars von Gino Forgione in Plan-les-Ouates, Genf, blicken auf jahrzehntelange Traditionen zurück.

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Ferrari auf 6'000 Quadratmetern. (Bild: zVg)

Die Kessel Group wurde 1971 vom Rennfahrer Loris Kessel in Grancia TI gegründet. Sie positioniert sich heute unter der Führung von Sohn Ronnie als die treibende Kraft unter den rund zehn offiziellen Schweizer Ferrari-Standorten. Mit Grancia und Zug betreibt die Gruppe gleich zwei davon und investiert als erstes Haus der Schweiz in das neue Showroom-Konzept aus Maranello.

Erster Amalfi Spider bei einem Schweizer Händler

Die Veranstaltung bot zugleich die Schweizer Händler-Premiere des neuen Ferrari Amalfi Spider, Maranellos jüngstem V8 2+ Spider. Gäste konnten das Fahrzeug im neuen Showroom-Umfeld erleben.

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Ferrari Amalfi Spider, eingerahmt von Reno de Paolo (l) und Ronnie Kessel. (Bild: zVg)

Das neue Showroom-Konzept fusst auf drei Leitprinzipien: Einzigartigkeit des Erlebnisses, Zugehörigkeitsgefühl und die Verbindung physischer mit digitalen Elementen. Architektonisch orientiert sich das Design an der italienischen Tradition – der Eingangsbereich zitiert den Portikus, das Herzstück bildet eine runde «Piazza», inspiriert von den Plätzen italienischer Städte.