Banque Heritage setzt auf Family Offices als Wachstumsmotor
Die Banque Heritage blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. Der Betriebsertrag stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 9,1 Prozent auf 43,8 Millionen Franken, während der Reingewinn um 16,4 Prozent auf 8,8 Millionen Franken zulegte. Gleichzeitig flossen der Bank 265 Millionen Franken an Nettoneugeldern zu. Die verwalteten Vermögen erhöhten sich per Ende Juni auf 6,2 Milliarden Franken.
Die höheren Kosten spiegeln laut der Bank gezielte Investitionen in Personal, Technologie und insbesondere den Ausbau der Family-Office-Dienstleistungen wider. Der Geschäftsaufwand nahm um 8,8 Prozent auf 33 Millionen Franken zu.
Unternehmerfamilien im Fokus
Für CEO Marcos Esteve bestätigt das Halbjahresergebnis den eingeschlagenen Kurs der familiengeführten Privatbank. Gerade in einem zunehmend komplexen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld suchten Kunden nach unabhängiger Beratung und langfristiger Begleitung. Entsprechend entwickle sich das Family-Office-Angebot zu einer tragenden Säule der Wachstumsstrategie.
Mit dieser Ausrichtung folgt Banque Heritage einem breiteren Trend im Schweizer Private Banking. Während klassische Vermögensverwaltung zunehmend unter Margendruck gerät, gewinnen umfassende Dienstleistungen für Unternehmerfamilien – von Vermögensstrukturierung über Nachfolgeplanung bis hin zu Governance-Fragen – an Bedeutung.
Weitere Investitionen geplant
Auch im zweiten Halbjahr will Banque Heritage ihre Investitionen fortsetzen. Im Mittelpunkt stehen der weitere Ausbau der Teams, technologische Modernisierungen sowie zusätzliche Vermögensverwaltungslösungen.
Nach eigenen Angaben sieht sich die Bank dank der soliden Halbjahreszahlen gut positioniert, um ihren Wachstumskurs fortzusetzen.















