Safra Sarasin stockt bei Saxo bereits auf
Der «Paukenschlag» wurde im Frühling 2025 angekündigt. Bis alle Behörden die Übernahme der Saxo Bank bewilligten, dauerte es ein Jahr. Diesen März meldete die Privatbank, dass Kim Fournais seinen Anteil von 28 Prozent behalte, aber als CEO zurücktrete und das VR-Präsidium übernehme.
Nun kauft die Bank laut Mitteilung vom Montag diesen indirekt gehaltenen Anteil. Kim Fournais bleibt Verwaltungsratspräsident der Saxo Bank.
Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen. «Die Bedingungen der Transaktion bleiben vertraulich», heisst es weiter.
Saxo bleibt eigenständig
Nach Abschluss der Transaktion wird die Bank J. Safra Sarasin 100 Prozent der Saxo Holding AG und damit indirekt auch der Saxo Bank halten. Die Saxo Bank werde weiterhin als eigenständige Einheit operieren, heisst es weiter.
Sie verzeichne «weiterhin eine starke Geschäftsdynamik» und rechnet zum 30. Juni 2026 – getragen vom anhaltenden Wachstum bei Kundenzahl und verwaltetem Vermögen – mit dem besten Halbjahresergebnis ihrer Geschichte.
Vorreiter im digitalen Investieren
Jacob J. Safra, Chairman der J. Safra Sarasin Group, sagte: «Kim Fournais hat ein aussergewöhnliches Unternehmen aufgebaut – sein Unternehmergeist und sein unermüdlicher Einsatz haben Saxo zu einem globalen Vorreiter im digitalen Investieren gemacht.»
Kim Fournais, Chairman und Gründer der Saxo Bank, ergänzte: «Saxo in den vergangenen drei Jahrzehnten aufzubauen, war das Privileg meines beruflichen Lebens, und ich freue mich darauf, die strategische Ausrichtung weiterhin zu unterstützen.»















