Ethos unterstützt geplante Eigenmittelverordnung
Ethos sieht die geplante Vorlage des Bundesrates zur Änderung des Bankengesetzes und der Eigenmittelverordnung als Kernstück der Reformen der Bankenregulierung im Nachgang zur Credit-Suisse-Krise. Der Stimmrechtsberater begrüsst in der Frage der Eigenmittelanforderungen für Banken den vorgeschlagenen vollständigen Abzug der Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften vom harten Kernkapital des Schweizer Stammhauses.
Die Massnahmen würden zur Verbesserung der Resilienz der UBS und des Finanzsystems beitragen, heisst es in der am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme zur Vernehmlassung des Eidgenössischen Finanzdepartements EFD.
Wirkungsvoll und angemessen
«Die jüngsten Bankenkrisen in der Schweiz hatten ihren Ursprung in den internationalen Aktivitäten unserer Grossbanken», schreibt Ethos-Direktor Vincent Kaufmann. «Mit der kompletten Eigenmittelunterlegung ausländischer Beteiligungen behebt diese Reform einen bedeutenden initialen Konstruktionsfehler im Too-big-to-fail-Dispositiv. Sie stärkt die Stabilität der Bank wirkungsvoll und angemessen.»
Neben der politischen und rechtlichen Stabilität der Schweiz würden die verstärkten Eigenmittel eine solide Grundlage bieten, damit die UBS ihr Wealth-Management-Geschäft erfolgreich weiterentwickeln kann.
Das neue Regime biete neben der präventiven Schutzwirkung Vorteile in einer Krisensituation. Eine solidere Eigenmittelausstattung des Stammhauses verbessere die Erfolgschancen von strategischen Transaktionen in Krisensituationen zur eigenständigen Stabilisierung der Bank. Die Anpassung biete also einen direkten Schutz für die Stakeholder des Stammhauses der UBS, allen voran die Gläubigerinnen und Gläubiger, die Schweizer Steuerzahlenden und die Aktionärinnen und Aktionäre.
Genügend und qualitativ hochstehende Eigenmittel würden einen wesentlichen Beitrag zur Prävention künftiger Krisen leisten.















