Mobimo fährt höheren Promotionserfolg ein
Der Gewinn von Mobimo wuchs um vergangenen Jahr um 54 Prozent auf 192,9 Millionen Franken. Der Erfolg aus den Neubewertungen des Immobilienbestands betrug dabei 106,9 Millionen Franken.
Per Ende Jahr belief sich der Wert des Immobilienportfolios auf 4,2 Milliarden Franken, ein Plus von 10,4 Prozent, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst
Ebenfalls deutlich zulegen konnte der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion. Dieser legte um mehr als 60 Prozent auf 53,3 Millionen Franken zu. Mobimo hatte bereits Anfang November auf einen starken Promotionserfolg hingewiesen.
Der Mieterfolg verbesserte sich mit plus 1,5 Prozent auf 125,5 Millionen Franken jedoch nur leicht. Die Senkung des Referenzzinssatzes habe erst gegen Ende des Jahres Wirkung gezeigt, schreibt das Unternehmen weiter. Like-for-like betrug das Mieterfolgswachstum 2,0 Prozent. 2026 soll die Mietertragsbasis aufgrund von Portfoliozugängen weiter wachsen.
Die Leerstandsquote verschlechterte sich Ende Jahr auf 4,1 Prozent. Zur Jahresmitte 2025 hatte sie 3,8 und vor Jahresfrist 3,6 Prozent betragen.
Bewertungen machen Sprung nach oben
Der Erfolg aus Neubewertungen machte einen deutlichen Sprung nach oben. Dieser betrug 106,9 Millionen verglichen mit 43,1 Millionen Franken im Vorjahr. Das sei der positiven Dynamik am Immobilienmarkt, den tiefen Zinsen und der hohen Qualität des Portfolios zu verdanken.
Das Betriebsergebnis inklusive Neubewertungen kletterte damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 50 Prozent auf 257,3 Millionen Franken. Ohne Neubewertung betrug das Plus 17 Prozent auf 150,4 Millionen Franken.
Der Gewinn exklusive Neubewertungen verbesserte sich um 16 Prozent auf 105,6 Millionen Franken.
Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 10,25 Franken je Aktie erhalten.
Zuversichtlich für 2026
Für das laufende Jahr ist Mobimo zuversichtlich. Die Entwicklungspipeline sei gut gefüllt. Der Mietertrag soll organisch um 3 Prozent wachsen, der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion wird bei rund 25 Millionen Franken erwartet. Die Leerstandsquote soll erneut leicht steigen und bei rund 4,5 Prozent liegen. Als Grund wird auf den Abschlusses Sanierung des Office Tower verwiesen.













