Obwaldner Kantonalbank steigert Geschäftserfolg im ersten Halbjahr
Der Geschäftserfolg der Obwaldner Kantonalbank (OKB) erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 3,9 Prozent auf 15,86 Millionen Franken, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Der Halbjahresgewinn belief sich auf 6,88 Millionen Franken.
Die Bilanzsumme stieg per Ende Juni um 5,6 Prozent auf 6,64 Milliarden Franken.
Mehr Ertrag im Anlagegeschäft
Das Zinsgeschäft blieb mit einem Nettoerfolg von 27,28 Millionen Franken nahezu stabil und damit die wichtigste Ertragsquelle der Bank. Die Kundenausleihungen nahmen um 1,9 Prozent auf 4,63 Milliarden Franken zu. Den grössten Teil davon machen weiterhin Hypothekarforderungen aus, deren Bestand auf 4,32 Milliarden Franken anwuchs. Die Kundengelder lagen mit 3,54 Milliarden Franken leicht unter dem Stand von Ende 2025.
Dynamischer entwickelte sich das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Der entsprechende Ertrag stieg um 9,9 Prozent auf 6,19 Millionen Franken. Das Depotvolumen erhöhte sich um 7,1 Prozent beziehungsweise rund 167 Millionen Franken auf 2,52 Milliarden Franken.
Sattes Plus im Handelsgeschäft
Auch der Erfolg aus dem Handelsgeschäft fiel mit einem Plus von 22,8 Prozent auf 3,17 Millionen Franken höher aus als im Vorjahr.
Insgesamt erhöhte sich der Bruttoerfolg um 3,5 Prozent auf 39,69 Millionen Franken.
Kosten steigen ebenfalls
Der Geschäftsaufwand nahm um 3,4 Prozent auf 20,41 Millionen Franken zu. Während der Personalaufwand leicht anstieg, erhöhte sich der Sachaufwand um 6,9 Prozent. Die höheren Kosten seien unter anderem auf Investitionen in die Weiterentwicklung der Kundenberatung sowie auf zusätzliche regulatorische Anforderungen zurückzuführen.
Zudem steckte die OKB insgesamt 8,98 Millionen Franken in die Reserven für allgemeine Bankrisiken. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 581,73 Millionen Franken.
«Strategie 2030» angekündigt
CEO Margrit Koch äussert sich wie folgt: «Mit der Strategie 2030, die wir im vierten Quartal lancieren werden, schaffen wir die Grundlage für die weitere Ausrichtung der OKB.»
Für das zweite Halbjahr rechnet die Kantonalbank bei einem unveränderten Zinsumfeld mit einem tieferen Ergebnis als in den ersten sechs Monaten. Dies begründet sie damit, dass Dividendenerträge aus Beteiligungen überwiegend im ersten Semester anfielen.















