Zürcher Wealthtech verabschiedet sich vom Endkundengeschäft
Das Wealth- beziehungsweise Fintech Everon ändert seine Strategie. Es verabschiedet sich vom direkten Endkundengeschäft (B2C) und konzentriert sich künftig ausschliesslich auf das Kundensegment Finanzintermediäre (B2B). Im Fokus stehen Vermögensverwalter, Family Offices und Finanzberater. Ihnen will Everon «Zugang zu einer vollintegrierten Infrastruktur, die operative Prozesse, regulatorische Anforderungen und ein erstklassiges Kundenerlebnis aus einer Hand abdeckt» bieten, wie der Mitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.
Everon wurde 2019 in Zürich gegründet, wobei damals jahrzehntelange Family-Office-Erfahrung eingeflossen ist. Seit der Gründung habe man ein jährliches Wachstum von rund 100 Prozent erreicht, heisst in der Mitteilung etwas unspezifisch.
Everon-CEO Florian Rümmelein erklärt die Absicht hinter der neuen Strategie: «Mit der Fokussierung auf Finanzintermediäre wollen wir der verlässliche Partner sein, der unabhängigen Vermögensverwaltern in der Schweiz den Rücken freihält, damit sie sich voll auf ihre Kundenbeziehungen konzentrieren können.»















