Börsen-Untersuchung gegen Swiss Re
Und nun befürchteten die Anleger einen erheblichen Korrekturbedarf. Auch in den Tagen danach geisterten Spekulationen über das Freddy-und-Fannie-Problem der Swiss Re durch die Märkte.
Es geht um Ad-hoc-Publizität
Ob sich die Untersuchung der SIX Swiss Exchange genau auf diesen Fall bezieht, bleibt geheim. Mitgeteilt wird lediglich, dass das Verfahren «im Zusammenhang mit der Information von Investoren und Analysten sowie Presseartikel im Juli 2008 betreffend Risikoexpositionen» stehe; und weiter, dass es um Fragen der Ad-hoc-Publizität gehe.
Die Frage der 9,6-Milliarden-Exposure führte jedenfalls dazu, dass Konzernpräsident Peter Forstmoser in einem Interview mit der «Handelszeitung» weitere Äusserungen über die Risikolage seines Unternehmens machte. Er sehe, sagte er am 23. Juli 2008 beispielsweise, «zum heutigen Zeitpunkt keine Anhaltspunkte, die zusätzliche Wertberichtigungen nötig machen würden.»
Zahlen für 2008 kommen am 19. Februar
Bei der Präsentation der entsprechenden Quartalsergebnisse musste die Swiss Re Anfang November allerdings enttäuschende Zahlen melden. Der Rückversicherer erlitt einen Quartalsverlust, der sich vor allem durch Bewertungsverluste bei Credit-Default-Swaps ergab. Die Swiss Re wird am 19. Februar ihr Jahresergebnis 2008 präsentieren.
Swiss Re hat in der Schweiz derzeit 43 Stellen online ausgeschrieben.














