Neue Bank: Wenig aufregendes Halbjahr in Vaduz
Die Neue Bank gab am Dienstag ihre Zahlen fürs erste Semester bekannt: Von Januar bis Juni 2026 verzeichnete sie einen Nettoneugeldzufluss von 61,4 Millionen Franken. Im Vorjahressemester waren es 7,4 Millionen.
Die betreuten Kundenvermögen stiegen auf 7,89 Milliarden Franken, nach 6,42 Milliarden per Ende Juni 2025.
Der Geschäftsertrag legte um 7,8 Prozent auf 18,9 Millionen Franken zu.
Der Halbjahresgewinn sank dagegen leicht auf 3,2 Millionen Franken, ein Minus von 8,8 Prozent. Die Liechtensteiner Privatbank verweist auf geplante Wachstumsinvestitionen. Belastend wirkte namentlich auch das Zinsgeschäft, das um 19,4 Prozent nachgab.
Blick in Richtung Dezember
CEO Roman Pfranger ordnet das Wachstum strategisch ein. Man wachse dort, «wo wir für unsere Kundinnen und Kunden einen echten Mehrwert schaffen», wird er zitiert.
Bleibt der Blick aufs Gesamtjahr: Im 2025 sammelte die Neue Bank mit 735 Millionen Franken so viel Neugeld wie nie. Der Löwenanteil entfiel dabei aufs zweite Halbjahr.
Will die Bank diesen Rekord wiederholen, liegt im zweiten Semester 2026 viel Arbeit vor ihr.















