Visa Schweiz bietet neu Beratung zu Stablecoins an
Visa hat eine neue «Stablecoins Advisory Practice» angekündigt. Die Beratung soll Innovationen im europäischen Zahlungsverkehr vorantreiben, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.
Ziel ist es, Kunden künftig zum Einsatz von Stablecoins zu beraten. Als Teil der hauseigenen Beratung Visa Consulting & Analytics würden damit Banken, Fintechs, Händler und Unternehmen dabei unterstützt , Einsatzbereiche für Stablecoins zu identifizieren und die Technologie in Geschäftsprozesse zu integrieren.
«Stablecoins ermöglichen neue digitale Zahlungsströme», sagt Santosh Ritter, Country Manager von Visa für die Schweiz und Liechtenstein. «Mit der spezialisierten Beratungseinheit wollen wir unseren Kunden in der Schweiz und Europa praxisnahe Einblicke und massgeschneiderte Empfehlungen bieten, um Wachstumschancen mit Stablecoins und digitalen Assets zu erschliessen.»
Inzwischen habe die Marktkapitalisierung von Stablecoins 250 Milliarden Dollar überschritten. Gleichzeitig erreicht das Abwicklungsvolumen bei Visa per 30. November 2025 auf das Gesamtjahr hochgerechnet 2,5 Milliarden Dollar.
Auch der europäische Stablecoin-Markt wachse rasant, angetrieben von der Nachfrage nach effizienten grenzüberschreitenden Zahlungen und Innovationen im E-Commerce.
Verschiedene Pilotprojekte
Das Unternehmen verweist auf seine Erfahrung in diesem Bereich. 2023 habe man als einer der ersten grossen Zahlungstechnologieanbieter das Settlement von Zahlungen mit dem Stablecoin USDC pilotiert. Bisher seien mehr als 130 Projekte mit Stablecoin-verknüpften Karten in über 40 Ländern umgesetzt worden. Kürzlich gestartete Pilotprojekte von Visa Direct würden es Unternehmen zudem ermöglichen, grenzüberschreitende Zahlungen mit Stablecoins vorzufinanzieren und Stablecoins auf Wallets von Privatpersonen auszuzahlen.
















