Partners Group holt Milliardenmandat in Asien

Partners Group hat ein neues Private-Credit-Mandat im Volumen von 1 Milliarde Dollar abgeschlossen, wie der Private-Credit-Spezialist am Montag mitteilt. Auftraggeber ist ein nicht namentlich genannter institutioneller Investor aus Asien. Das Mandat umfasst sowohl eine von Partners Group diskretionär verwaltete Tranche als auch Kapital für Co-Investments.

Das Mandat ist als offene Evergreen-Struktur ausgestaltet und soll dem Investor einen langfristigen und zugleich flexiblen Aufbau seines Private-Credit-Engagements in der Region ermöglichen. Investiert werden soll sowohl in Senior als auch Junior Direct Lending im asiatisch-pazifischen Raum und über verschiedene Branchen und Länder hinweg.

Grossmandate gewinnen an Bedeutung

Für den Zuger Private-Markets-Spezialisten ist dies Teil eines grösseren Trends. Allein im vergangenen Jahr hat Partners Group mehr als fünf massgeschneiderte Mandate mit grossen institutionellen Investoren in Asien abgeschlossen. Dazu zählt ein Mandat über 800 Millionen Euro für einen regionalen Staatsfonds, der damit Private-Equity- und Infrastrukturinvestments in Asien und Europa aufbauen will.

Partners Group arbeitet in der Region unter anderem mit institutionellen Investoren aus Greater China, Japan, Malaysia, Singapur und Südkorea zusammen.

«Die jüngsten Mandate, die wir geschlossen haben, sind weitere Beispiele für institutionelle Investoren in Asien, die ein Engagement auf privaten Märkten in ihrer Heimatregion aufbauen wollen. Wir haben gesehen, dass dieser Trend in letzter Zeit in mehreren Anlageklassen an Dynamik gewinnt.», sagt Kevin Lu, Chairman of Asia bei Partners Group. Besonders bei Private Credit erhöhten Staatsfonds und Versicherer ihre Allokationen. Als Grund nennt Lu die aus seiner Sicht derzeit attraktiven risikoadjustierten Renditen gegenüber börsengehandelten Fixed-Income-Portfolios.