Wachablösung bei der Privatbankenvereinigung

Die Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB) wird seit 1. Januar neu von Jan Bumann geführt. Bumann war bereits seit 2015 stellvertretender Direktor und tritt damit gemäss dem Communiqué vom Donnerstag die Nachfolge von Jan Langlo an, der die VSPB zehn Jahre lang geleitet hat.

Bumann startete seine Karriere als Projektmanager bei der Postfinance in Bern, wurde danach Relationship Manager bei der Credit Suisse in Genf und war schliesslich als Projektleiter im Bereich Vermögensverwaltung bei der Deutschen Bank u.a. in New York tätig. Gemäss dem Communiqué verfügt er dank seiner langjährigen Erfahrung über fundierte Kenntnisse der Herausforderungen des Finanzplatzes Schweiz und der VSPB.

Führungsqualitäten und Netzwerk

Und die Erwartungen an den neuen Direktor werden gleich etwas verklausuliert mitgeliefert: «Dank seiner Führungsqualitäten und seinem umfangreichen Netzwerk sowohl bei den eidgenössischen Parlamentariern als auch in den Banken- und Wirtschaftsverbänden kann die VSPB ihr entschlossenes Engagement zugunsten ihrer Mitglieder fortsetzen.» 

Die Hauptaufgabe der VSPB mit ihrem ständigen Sekretariat in Genf besteht darin, die Interessen der Schweizer Privatbanken zu wahren und zu vertreten. Die VSPB zählt sieben Mitglieder, die über 1'100 Milliarden Franken verwalten und weltweit fast 10'000 Mitarbeiter beschäftigen, fast zwei Drittel davon in der Schweiz.