Banque Cantonale du Jura schüttet weniger aus
Das operative Ergebnis der Banque Cantonale du Jura (BJC) ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,9 Prozent auf 28,6 Millionen Franken gesunken. Daraus resultiert ein Reingewinn von 12,3 Millionen Franken, knapp 9 Prozent weniger als im Rekordjahr 2024, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Vorab wegen der tiefen Zinsen hatte die Kantonalbank schon früher einen Rückgang des operativen Gewinns in Aussicht gestellt.
Damit sei aber immer noch das drittbeste Resultat der Geschichte erzielt worden, heisst es im Communiqué. Die Bank habe bewiesen, auch in einer schwierigen und unsicheren Wirtschaftslage positive Ergebnisse erzielen zu können.
Höhere Personalausgaben
Auffällig sind die deutlich höheren Kosten von 36,8 Millionen Franken, fast 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Personalausgaben stiegen dabei um gut 11 Prozent auf 22 Millionen Franken. Dies sei eine Folge der gewählten Strategie, schreibt die Bank dazu.
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 12. Mai 2026 nun eine Gesamtdividende von 6,15 Millionen Franken, das sind knapp 9 Prozent weniger, als die Aktionäre im vergangenen Jahr insgesamt ausgeschüttet bekamen. Die Aktien der BCJ sind an der SIX Swiss Exchange kotiert.
Nochmals mehr Hypotheken
Im Zinsgeschäft sank der Bruttoerfolg um 2,6 Prozent auf 52,8 Millionen Franken. Das ungünstige Zinsumfeld sei eine Belastung gewesen, bei den Hypothekarforderungen habe es aber ein Wachstum von 5,3 Prozent gegeben, heisst es weiter. Die Bilanzsumme betrug Ende Jahr 4,52 Milliarden Franken, 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft war rückläufig, während jener aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 3,8 Prozent auf 11,3 Millionen Franken stieg.
Im Geschäftsjahr 2026 dürften die niedrigen Zinsen die Margen weiter unter Druck setzen, verheisst die BJC in ihrem Ausblick. Daher sei erneut mit einem rückläufigen Ergebnis zu rechnen.














