BLKB nimmt Sanierung ihres Hauptsitzes in Angriff
Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) putzt sich heraus – sie saniert ihren Hauptsitz in Liestal, der nach 50 Jahren Betrieb das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht hat.
Gemäss der Medienmitteilung vom Mittwoch soll die Gebäudetechnik modernisiert, die Energieeffizienz verbessert sowie die Gebäudehülle saniert werden. Gleichzeitig würden die Flächen an künftige Nutzungsbedürfnisse angepasst.
Bereits im Mai ist der Hauptsitz an der Rheinstrasse geschlossen worden. Die Kundenhalle mit den Beratern befindet sich seither vorübergehend am Bahnhofplatz 13. Die weiteren Mitarbeitenden des Hauptsitzes seien bereits zuvor in die Zwischennutzungsareale am Bahnhof Liestal und im Spenglerpark in Münchenstein umgezogen, hält die BLKB fest. Der Bezug des sanierten Hauptsitzes ist für 2030 geplant.

Floragarten (Visualisierung: BLKB)
Christoph Schär, Leiter Geschäftsbereich Technologie & Corporate Services und stellvertretender CEO der Bauherrin, erläutert: «Mit der Sanierung und dank neuer energieeffizienter Technik bekennt sich die BLKB zu einem verantwortungsvollen Umgang mit bestehenden Ressourcen und handelt zukunftsgerichtet. Dabei wird der Hauptsitz umfassend modernisiert und dessen Charakter bleibt bestehen.»
Im Rahmen der Sanierung werden weitere Teile des Erdgeschosses sowie die Aussenbereiche für die Bevölkerung geöffnet. Ihren Kunden will die BLKB künftig eine moderne, offene Kundenzone mit Beratungsschaltern, Beratungsräumen und Aufenthaltszonen bieten.
Um alle zentralen Einheiten an einem Standort zu konzentrieren, werden alle Gebäudeteile um ein Stockwerk erhöht. Damit steige die Hauptnutzfläche des Gebäudes um rund 2'500 Quadratmeter bzw. 25 Prozent auf 12'400 Quadratmeter, rechnet die BLKB vor, davon sind 9'200 Quadratmeter für die Bank, 2'000 Quadratmeter für Drittnutzungen und 1'200 Quadratmeter für die Öffentlichkeit vorgesehen. Der sanierte Hauptsitz ist auf 800 Bankmitarbeiter ausgelegt.

Haupteingang (Visualisierung: BLKB)
Und wenn wir schon bei den Zahlen sind: Das von den Basler Architekten Christ & Gantenbein entwickelte Projekt kostet 92 Millionen Franken. Ziel sei es, möglichst viele Aufträge in der Region zu vergeben, gelobt die BLKB. Die entsprechende Ausschreibungsphase läuft ab Sommer 2027.
Zufrieden mit dem Projekt scheint auch der Liestaler Stadtpräsident Daniel Spinnler zu sein: «Das Sanierungsprojekt der BLKB ist nicht nur ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit, sondern bettet sich auch bestens in unser Stadtbild ein. Dank der Öffnung des Gebäudes für die Öffentlichkeit mit qualitativ hochstehenden Aufenthaltsräumen und kürzeren Wegverbindungen vermag das Projekt auch einen grossen Mehrwert für die Bevölkerung zu schaffen.»















